Am 2. Juni findet ein Entenrennen auf dem Itterbach in Urdenbach statt

Ein Rennen für den guten Zweck : 3200 Enten für den Itterbach

Am 2. Juni findet das erste Entenrennen auf dem Itterbach statt. Bis es jedoch so weit ist, gibt es allerhand vorzubereiten.

Neben Autos finden sich in Garagen immer allerhand andere Dinge, doch was sich aktuell bei Udo Roth hinter dem Garagentor verbirgt, ist ungewöhnlich. Denn dort lagern 3200 quietschgelbe Badeenten. Das Mitglied des Allgemeinen Bürgerverein Urdenbach (ABVU) frönt jedoch keiner Sammelleidenschaft, sondern stellt seine Garage für die Vorbereitungen zum ersten Benrather-Urdenbacher Entenrennen zur Verfügung. Dieses findet am 2. Juni statt und ist eine gemeinsame Aktion des ABVU, des Lions Club Schloss Benrath und Charity Süd. Der Erlös geht an die Benrather und Urdenbacher Tafeln.

„Die Idee zu einem Entenrennen auf dem Itterbach am Schloss Benrath ist eher zufällig entstanden“, erklärt Thomas Garn, Präsident des Lions Clubs. „Wir hörten von einem solchen Rennen und beschlossen, uns das mal anzuschauen.“ Gesagt, getan und für gut befunden, berichteten sie ihren jeweiligen Vereinen von der Idee. Inzwischen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Die Enten haben wir gegen eine Spende von einem anderen Lions Club übernommen, der ein Entenrennen auf der Kö veranstaltet hat“, so Garn. Die kleinen Gummitiere besitzen also schon erste Rennerfahrung und eine Handvoll hat auch schon einen ersten Testlauf auf dem Itterbach hinter sich. „Unser großer Vorteil gegenüber dem Kö-Graben ist, dass wir eine natürliche Strömung haben, die die Enten antreibt“, erklärt der Lions Präsident.

Gestartet wird am 2. Juni in der Zeit von 11 bis 17 Uhr in drei verschiedenen Kategorien. „Das erste ist das Kinder-Rennen, das zweite das Kreativ-Rennen und das dritte das Erwachsenen-Rennen“, erklärt Arnold Sevenich, Vorsitzender des ABVU, den Spielmodus. Für das Kinder- und das Erwachsenenrennen muss lediglich ein Los im Wert von 5 Euro gekauft werden. Beim Kreativ-Rennen ist, wie der Name schon verrät, die Kreativität der Teilnehmer gefragt. „Die Enten können dekoriert, geschmückt, getuned und sogar mit einem Motor oder einer Fernsteuerung versehen werden“, so Sevenich. Der Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. „Die Ente darf nicht Größer sein als ein herkömmlicher Schuhkarton und keinen Brennstoffmotoren haben.“ Während beim Kinder- und Erwachsenen-Rennen die schnellsten drei Enten einen Preis gewinnen, gibt es beim Kreativ-Rennen zwei erste Plätze: für die schnellste und die schönste Ente. „Dank unserer Sponsoren haben die Preise für die ersten Plätze mindestens einen Warenwert von 500 Euro“, sagt Garn und freut sich über die Unterstützung.

Bevor die Rennenten am 2. Juni zu Wasser gelassen werden, muss sichergestellt sein, dass auch alle Losnummern da sind. Und so sortierten am vergangenen Samstag unter anderem Thomas Garn, Udo Roth und Arnold Sevenich fleißig Enten nach Nummern. Denn diese befanden sich noch wild durcheinander in zwei riesigen Gitterkörben. „Jeder hat sich immer so viele Enten aus der Kiste genommen, wie er tragen kann und diese anschließend auf den entsprechenden Haufen geworfen“, erzählt Sevenich lachend. „Dabei blieb es nicht aus, dass der ein oder andere getroffen wurde.“

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