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Verbindung zwischen Unterrather Parks soll für Radfahrer sicherer werden

Verkehrssicherheit in Düsseldorf : Sichere Querung der Unterrather Straße

An der Unterrather Straße kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Die Politik will deshalb eine Ampelanlage sicherer gestalten.

Mit einem einstimmig verabschiedeten Antrag will die Bezirksvertretung 6 eine höhere Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in Unterrath erreichen. So wird die Verwaltung gebeten, den Überweg mit der Bedarfsampel an der Unterrather Straße auf Höhe des Kittelbachs zu überprüfen. Dieser verbindet den Park am Kittelbach mit dem Kartäuserpark und ist deshalb eine „hoch frequentierte Verbindung“ für den Fuß- und Radverkehr.

„Die versetzte Anordnung der Parkeingänge stellt allerdings ein Problem dar“, stellen die Grünen als Antragssteller fest. „Das führt immer wieder dazu, dass Radfahrende und gelegentlich auch Fußgänger anstatt die Ampel zu nutzen, die Straße diagonal queren. Angesichts des starken Autoverkehrs stellt dies an dieser Stelle ein vermeidbares Unfallrisiko dar.“

Die Politiker wollen deshalb erreichen, dass der Überweg so verbreitert wird, dass der Bereich auch diagonal, also direkt von Parkausgang zu Parkeingang, gequert werden kann. Durch entsprechende Ampeln soll das Radfahreren auch fahrend erlaubt werden. Bislang müssen Radler die Räder über den Bürgersteig und die Ampel schieben. Für die leichtere Nutzung soll ein Bordstein abgesenkt und der nördliche Parkeingang verbreitert werden. Durch Poller soll dann das Überqueren abseits der Ampelanlage erschwert werden.

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Die Anlage zwischen den beiden Parks war vor zwölf Jahren eingerichtet worden, nachdem dort eine 86 Jahre alte Frau bei einem Unfall von einem Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Zuvor hatten die Anlieger und die Bezirksvertretung immer wieder eine Querungshilfe gefordert. Das war aber mit Hinweis auf eine Verlangsamung der dort verkehrenden Straßenbahnen abgelehnt worden.

Auf der Unterrather Straße kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, wenn Verkehrsteilnehmer versuchen, die viel befahrene Straße zu überqueren. Vor einem Jahr beispielsweise wurde eine gehbehinderte Fußgängerin auf dem Überweg in Höhe der Kartäuserstraße von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt. Noch während die sehr langsame Seniorin sich auf der Fahrbahn befand, war die Fußgängerampel auf „Rot“ umgesprungen. Ein Autofahrer übersah die Frau.