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Politik lehnt studentisches Wohnen in Düsseldorf ab.

Wohnungsbau in Düsseldorf : Politik lehnt studentisches Wohnen ab

Die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 halten das Grundstück in Unterrath für ungeeignet. Dort befindet sich zurzeit noch ein Bolzplatz.

In Düsseldorf fehlt bezahlbarer Wohnraum für Studenten. Deshalb beabsichtigt die Verwaltung nun auch ein städtisches Grundstück an der Dinslakener Straße 20 für studentisches Wohnen zu nutzen. Bislang befindet sich dort ein Bolzplatz, der aber nur noch wenig genutzt wird.

Geplant ist, im nördlichen Bereich Am Schneisenbroich 2-8 einen fünfgeschossigen Baukörper zu errichten, der zur Dinslakener Straße 14-18 zu einem drei- und später eingeschossigem Komplex abgestuft wird. Insgesamt sollen so 44 öffentlich geförderte Wohneinheiten, ein Garagenhof und öffentliche Spiel- und Sportflächen entstehen. Dabei will die Stadt „einen Daumen darauf halten“, dass die Wohnungen wirklich von Studenten und nicht als Mikroapartment genutzt werden.

Doch aus diesen Plänen wird nun nichts, denn die Bezirksvertretung 6 hat die dafür erforderlichen Befreiungen nicht erteilt. So halten die Politiker den Standort für studentisches Wohnen für denkbar ungeeignet, da er nicht an den ÖPNV angeschlossen ist. „Wenn ich mich dort aufhalten würde, hätte ich keine Ahnung, wie ich ohne Auto von dort wegkommen sollte“, sagt Ratsherr Marcus Münter (CDU).

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Auch Lucas Mielczarek (Grüne) befürchtet, dass die schlechte Anbindung dazu führen könnte, dass das Projekt nicht angenommen wird. „Es müsste flankierend eine Verbesserung der Verkehrssituation erreicht werden.“ Mielczarek schlägt deshalb vor, eine Aufwertung des Bolzplatzes zu prüfen, um dort einen attraktiven Freiraum zu schaffen. „Vielleicht wird der Platz zurzeit auch nur nicht genutzt, weil er so unattraktiv ist“, sagt Mielczarek.