„United we kick it“ Fußball, Medien und Musik für Jugendliche

Düsseldorf · Das neue Projekt „United we kick it“ befasst sich mit den Themen Fairplay, Respekt, Vielfalt, Toleranz und Teamwork. Dabei können sich die Jugendlichenauch in verschiedenen Medienformen versuchen.

 Das neue Projekt wurde an der Jugendfreizeiteinrichtung am Ammerweg in Unterrath vorgestellt.

Das neue Projekt wurde an der Jugendfreizeiteinrichtung am Ammerweg in Unterrath vorgestellt.

Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Es scheint, als ob viele nur auf dieses Jugendprojekt gewartet haben. Die Sportjugend NRW, also die Jugendabteilung des Landessportbundes, United we Change, die Stadt, die Diakonie, Vereine, Jugenfreizeiteinrichtungen (JFE) und viele ehrenamtlich Tätige versammelte Projektinitiator Björn Frahm, um „United we kick it“ auf die Beine zu stellen. „Das Projekt vereint Fußball, Medien und Musik“, erläutert Frahm. „Wir befassen uns mit den Themen Fairplay, Respekt, Vielfalt, Toleranz und Teamwork.“

In Fußball-, Medien- und Musikteams erhalten Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren die Chance, sich selbst einzubringen, auszupowern und sich kreativ zu betätigen. Finanziert werden die einzelnen Projekteinheiten in erster Linie von der Sportjugend. „Wir stehen voll hinter der Idee“, sagt der stellvertretende Sportjugend-Vorsitzende, Julian Lagemann. „Während der Pandemie sind Bewegung, Spiel und Sport und die außerschulische Bildung für Jugendliche viel zu kurz gekommen. Wir sind froh, mit dem Projekt loslegen zu können und Jugendliche wieder in Bewegung zu bringen. Unser Ziel ist es, dass jedes Kind in NRW jeden Tag ein Stunde Bewegungszeit bekommt. Dabei ist das ein Baustein.“

Das Medienteam ist in drei Kategorien unterteilt: Radio, Film und Design. Angeboten werden verschiedene Workshops. „Wir machen eine Radiosendung, bei der die Jugendlichen unter professioneller Anleitung alles machen werden. Von Interviews über den Schnitt bis zur Postproduktion. Im Design-Team begleiten Künstler und Grafiker von der Idee über analoge Skizzen bis hin zur digitalen Umsetzung“, sagt Frahm. „Am Ende wird ein Zug der Rheinbahn komplett von ,United we kick it‘ gestaltet.“

Das Training wird von Moses geleitet. Er hat in Uganda bereits mit späteren Nationalspielern zusammengearbeitet und jede Menge Tainingserfahrung in deutschen Vereinen gesammelt. In der „Abteilung“ Musik werden verschiedene Instrumente gespielt, gesungen, von Rap bis Hip-Hop, und diverse eigene Beats und Melodien gebaut.

Zwar geht „United we kick it“ erst am 8. Mai um 13 Uhr im Schauspielhaus (Gustaf-Gründgens-Platz 1) in die Anmeldephase, zu der jeder in Düsseldorf wohnende Jugendliche eingeladen ist, und doch gibt es bereits zwei Teilnehmerinnen. Maria und Tina (beide 14 Jahre) haben sich für das Medien-Team entschieden. „Ich denke, es wird Spaß machen und spannend sein“, sagt Maria. „Ich will Vieles ausprobieren und meiner Kreativität freien Lauf lassen.“ Die beiden können sich vorstellen, dass „irgendwas mit Medien“ für sie später auch beruflich infrage kommt. „United we kick it“ kann eine erste Orientierung geben.

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