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Unterbilk: Hindernisfahrt über Gehweg zur Garage

Unterbilk : Hindernisfahrt über Gehweg zur Garage

Wenn Toni Feldhoff sein Auto in die Garage stellen will, dann muss er an der Neusser Straße Höhe der Hausnummer 91 über die Straßenbahngleise und dann gute zehn Meter weiter über den Gehweg fahren. "Viele Diskussionen habe ich schon mit Radlern gehabt", sagt Feldhoff, weil sie kein Verständnis hätten, wenn der Unterbilker den Gehweg nutzt, obwohl das sogar ausgeschildert ist. Erschwerend kommt hinzu, dass er vor der Garage rangieren muss, dafür meistens auf das Gleisbett kommt, wo zwar Rasengitter liegen, "die aber nicht aus Beton sind", sagt Feldhoff. Die Folge: Bei nassem Wetter verteilt er Matsch und Gras vor seiner Tür. Will Feldhoff wieder raus, aus der Garage, stellt er jedes Mal drei Hütchen auf, um Radfahrer und Fußgänger zu warnen.

"Die jetzige Befestigung mit Rasengittersteinen entspricht allen Vorgaben", sagt Heike Schuster, Sprecherin der Rheinbahn. "Wir haben Herrn Feldhoff trotzdem angeboten, Betongittersteine zu verlegen, wenn er einen Anteil der Kosten übernimmt." 1000 Euro soll der Anwohner nun bezahlen, "das ist eine Frechheit", sagt er. Zumal Feldhoff früher mal eine eigene Zufahrt zur Garage hatte. Und ein ausgewiesener Radweg, so wie es sich Feldhoff wünscht, wird auch nicht realisierbar sein, "die Flächen geben keinen gesonderten Radweg her. Durch ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme sollten die Probleme aber zu lösen sein", sagt ein Stadtsprecher.

(nika)