Düsseldorf: Politik setzt sich für Tempo 30 auf Bilker Allee ein

Bezirksvertretung in Düsseldorf : Politik setzt sich für Tempo 30 auf der Bilker Allee ein

Seit mehr als Jahren kämpfen die Anwohner für eine Temporeduzierung zwischen Palmenstraße und Bilker Kirche. Vor allem für die Schulkinder, die die viel befahrene Straße täglich queren müssen. Doe Unterbilker beobachten fast täglich gefährliche Situationen.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung 3 (Bilk, Oberbilk, Unterbilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Volmerswerth und Flehe) treffen sich am Dienstag, 2. Juli, zu einer Sitzung. Ab 17 Uhr sind an der Bachstraße 145 folgende Themen wichtig: die Verkehrssituation auf der Bilker Allee und die Unterführung an der Bachstraße.

Warum fordern Anwohner Tempo 30 auf der Bilker Allee? Seit die Wehrhahnlinie in Betrieb gegangen ist, leiden die Anwohner der Bilker Allee. Es ist laut an der viel befahrenen Straße, dazu kommt die Gefahr vor allem für Kinder, die die Straße queren müssen, um zur Grundschule Kronprinzenstraße und Realschule Florastraße zu kommen. Anwohner hatten ihren Wunsch nach Tempo 30 2017 vor dem Anregungs- und Beschwerdeausschuss vorgetragen, inzwischen gibt es eine Unterschriftenliste, die von 630 Düsseldorfern unterzeichnet wurde. „Und auch die Bezirksvertretung hat sich mit dem Thema befasst und nach Anhörung von Polizei und Rheinbahn großes Wohlwollen und gegebenenfalls Unterstützung bekundet“, sagt Thorsten Graeßner von den Grünen, die einen Antrag stellen, damit das Tempo zwischen Bilker Kirche und Palmenstraße reduziert wird.

Wie geht es weiter mit der Unterführung an der Bachstraße? Glücklich war die Politik nicht mit dem Vorschlag der Bahn, Spikes an den Widerlagern der Bachstraße zu montieren, um die Tauben zu vertreiben. Die Unterführung mit Netzen zu bespannen, so wie es auch in Eller der Fall ist, würde deutlich mehr kosten – rund 35.000 Euro. Ob die Politik mitzieht, wird sich am Dienstag zeigen. Die Bezirksvertretung muss für die Kosten aufkommen.

(nika)
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