Kommentar : Erst reden, dann planen

⇥nicole.kampe⇥@rheinsiche-post.de

Auch wenn der Investor nicht alle Wünsche berücksichtigt, ist er doch einen Schritt auf die Unterbilker zugegangen. Gut so. Das Beispiel zeigt aber auch, wie schlecht Düsseldorfer Stadtplanung eigentlich funktioniert. Und damit ist nicht nur die Stadt selbst gemeint, das geht auch an alle Investoren, die vorbei am Bedarf planen, an Vorstellungen von Politik und Bürgern. Das gilt für das alte Kronenhaus genauso wie die Fläche an der Kiefernstraße, wo ein Hotel entstehen sollte, das der Investor nach Protesten zurückzog. Alle Parteien sollten erst reden und dann planen, nicht umgekehrt. Das spart Zeit und eine Menge Papier.

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