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Sommerferien in Düsseldorf-Unterbach: Gut Rodeberg sucht Paten für Seniorenpferde

Sommerferien in Düsseldorf : Paten für alte Pferde gesucht

Auch wenn klassische Ferienfreizeiten auf dem Ponyhof Gut Rodeberg in Düsseldorf nicht mehr möglich sind, sollen Kinder hier nach der langen Corona-Zeit ein Stück Normalität erleben. Der Hof bietet Sommer-Camps an, bei denen die Patenschaft für ein Pferd übernommen werden kann.

Eigentlich kann das Gut Rodeberg keine Ferienfreizeiten wie früher mehr anbieten, sagt Christina Helm, Inhaberin des Unterbacher Ponyhofes. Mit den dort lebenden betagten Pferden und Ponys ist das schlicht nicht mehr in gewohnter Form möglich. Doch hängen lassen wollte Helm die Kinder nach der schwierigen Corona-Zeit auch nicht, denn die Pandemie hatte den Hofbetrieb lange Zeit lahmgelegt.

Einige junge Stammgäste fragten immer wieder nach. Kein Wunder, denn Bewegung und der Kontakt zu Gleichaltrigen, aber auch zu Tieren hat vielen Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Monaten sehr gefehlt. Die Sommer-Camps auf Gut Rodeberg sollen nach dem strengen Lockdown nun ein Stück Normalität und Freiheit zurückbringen.

Gemeinsam mit dem Verein „Seniorenpferde aktiv mit Kindern“, der seit rund anderthalb Jahren die ältesten Tiere des Hofes versorgt und Pferdepatenschaften vermittelt, hat Helm neue Freizeitideen entwickelt, die jungen Menschen und betagten Pferden gleichermaßen Spaß, Bewegung und Erholung versprechen. „Für kleine Pferdepaten und solche, die es vielleicht noch werden wollen, bieten die Sommerferien-Camps die optimale Möglichkeit, viel Zeit mit dem Patenpferd oder -pony zu verbringen“, erzählt Lydia Pache, Vorsitzende des Vereins. „Und uns helfen sie, die Versorgung der Tiere sicherzustellen.“ Einige Pferdesenioren haben bereits einen liebevollen Paten gefunden, für die meisten werden aber noch dringend welche gesucht.

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In insgesamt drei Ferienwochen können Kinder im Alter von fünf bis 13 Jahren die Pferde und Ponys bei der Bodenarbeit und kleinen geführten Reiteinheiten kennenlernen und jede Menge Outdoor-Action, aber auch ruhige Chill-Momente mit (und ohne) Tiere erleben. Spaziergänge mit den Pferden, Reiterspiele sowie Kreativ- und Erlebnisparcours gehören ebenso dazu wie das Erlernen der Pferdesprache und natürlich das Füttern, Striegeln und Betüddeln der Pferde und Ponys sowie das „Abäppeln“ der Weide.

„Reitunterricht findet bei uns aber nicht mehr statt“, sagt Christina Helm, die aber den Kindern und Jugendlichen – je nach Können – immer zur Seite steht, wenn sie hier und da Nachhilfe beim Reiten brauchen. „Geführte Touren auf dem Pferd, wie beispielsweise Waldritte im Schritt, gibt es aber selbstverständlich weiterhin“, erklärt die Inhaberin des Gutes.

Bevor die Sommer-Camps starten, muss allerdings noch dringend das giftige Kreuzjakobskraut entfernt werden. Dazu suchen Verein und Hof dringend helfende Hände, die am 3. Juli tatkräftig anpacken. Pferdepaten können währenddessen auch ihre Patentiere besuchen. Je nach Temperatur und Wetter sind für die Grünpflegearbeiten folgende Zeiten vorgesehen: 9 bis 12 Uhr, 12 bis 15 Uhr und 15 bis 17 Uhr.

An dem Tag ist eine weitere Aktion für die Helfer und Besucher geplant: Am 3. Juli können Kinder und Erwachsene gleichermaßen von 14 bis 16 Uhr „Begegnungen mit Pferden in Achtsamkeit“ leben. Die Teilnahmegebühr hierfür beträgt 69 Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen sind über info@gut-rodeberg.de möglich.