Heerdt: Thomas-Morus-Kita: Neubau genehmigt

Heerdt : Thomas-Morus-Kita: Neubau genehmigt

Die linksrheinischen Bezirksvertreter stimmten geschlossen für den Bau einer neuen Einrichtung an der Bunkerkirche.

Grünes Licht für den Neubau der katholischen Kindertagesstätte Thomas Morus an der Kevelaerer Straße: Die linksrheinischen Bezirksvertreter stimmten während ihrer jüngsten Sitzung geschlossen für den Bauantrag.

So ist der Weg nun frei für einen zweigeschossigen Neubau mit drei Kita-Gruppen. Er soll direkt im Anschluss an die denkmalgeschützte Bunkerkirche errichtet werden. Die Verbindung zwischen Kita und Kirche wird mittels eines zweigeschossigen Zwischenraumes erstellt, der als Eingangs- und Treppenraum dienen soll. Zur Kevelaerer Straße hin sind die Personal- und Nebenräume als Schallpuffer geplant, und rückwärtig, zum Außengelände orientiert, werden die Gruppenräume angelegt. Zwei Gruppen bekommen Räume im Erdgeschoss und die dritte Gruppe im Obergeschoss. Dort ist auch ein Mehrzweckraum vorgesehen. Der Neubau wird nicht auf den Grundriss des Altbaus gesetzt, sondern weiter von der Straße weg, so dass eine sogenannte Vorfahrt entsteht, auf der auch die erforderlichen Parkplätze nachgewiesen werden können.

Die SPD-Fraktion fragte nach, ob der Vorplatz des von der Kevelaerer Straße zurückgesetzten Gebäudes ausreiche, um auch den an- und abfahrenden Bringdienst der Eltern aufzunehmen. Tobias Kühbacher befürchtet, dass es an der vielbefahrenen Verkehrsader zu Staus kommen könnte und die Kinder gefährdet seien. Die Verwaltung versicherte, dass das vom Amt für Verkehrsmanagement geprüft worden sei mit dem Ergebnis, dass keine Gefahr bestehe. Außerdem könne die künftige Kita auch rückwärts, von der Knechtstedenstraße aus, angefahren werden. CDU-Ratsherr Giuseppe Saitta fügte hinzu: "Es ist eine Verbesserung zur heutigen Situation."

  • Heerdt : Richtfest für Kita-Neubau an der Bunkerkirche
  • Heerdt : Kita Thomas Morus ist jetzt im Freizeitpark
  • Heerdt : Bunkerkirche ist koptisches Gotteshaus
  • Tönisvorst : Kirche plant einen Kita-Neubau in Vorst
  • Heerdt : Umbau der Bunkerkirche geht gut voran
  • Düsseldorf : Bezirksvertreter stimmen über Logistikzentrum ab

Während der Bauphase werden die Kinder in Containern auf dem Gelände des Freizeitparks betreut. Die Grünen finden zwar die Lösung mit Containern gut, wollten aber wissen, ob dadurch der Betrieb des Freizeitparks eingeschränkt werde. Darauf gab es vorerst keine Antwort, weil laut Fachverwaltung noch kein entsprechender Bauantrag vorliege. Es sei davon auszugehen, dass zwei oder drei eingeschossige Container aufgebaut und durch einen Zaun vom restlichen Spielbereich getrennt werden.

Im Mai hatte Pastor Michael Dederichs die Pläne für einen Neubau der katholischen Kita öffentlich gemacht. Grund: "Das Bistum zögerte, die Sanierung des Altbaus zu finanzieren." Daraufhin habe der linksrheinische Seelsorgebereich nach einer Lösung gesucht. Unterstützung kam von Bernd Litges (Kirchenvorstand) und Giuseppe Saitta, der den Kontakt zur Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR) knüpfte. Denn die IDR will in den Bau von Kindertagesstätten einsteigen. So kam eine Kooperation zwischen der IDR als Investor, dem Erzbistum Köln und dem Jugendamt zustande. "Für uns als Gemeinde ist gerade die Kita am Handweiser ein wichtiges Projekt", sagt Pfarrer Dederichs. Es gehe um die Kinder, aber auch um die Menschen dort, für die es im neuen Gebäude einen Beratungsraum geben werde.

(RP)
Mehr von RP ONLINE