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Vennhausen: TCF: Damen wünschen sich starke Eins

Vennhausen : TCF: Damen wünschen sich starke Eins

Nachdem die Damen 55 trotz einiger Abgänge eine starke Saison spielten, wollen sie in der kommenden Serie mehr.

Die Damen 55-Mannschaft ist der ganze Stolz des TC Freiheit. Die Tennisspielerinnen um Mannschaftsführerin Ingrid Seidenstecher schlagen in der Niederrheinliga auf. Und dort — in der zweithöchsten Klasse — trumpfen sie ganz prächtig auf. In der gerade beendeten Saison wurden sie Vize-Meister. Am Ende wussten sie nicht, ob sie sich über Rang zwei freuen oder dem verpassten ersten Platz nachtrauern sollten. Denn lange sah es nach dem Gewinn der Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga aus. Erst in einem dramatischen Finish am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten verspielten die Sportlerinnen Meisterschaft und Aufstieg.

Mit 4:5 verloren die Vennhauserinnen auf eigenem Platz gegen den Ratinger TC Grün-Weiß. Ein Remis hätte Freiheit zur Niederrheinmeisterschaft gereicht. In der Abschluss-tabelle liegen Ratingen und Freiheit punktgleich an der Spitze, nur das um ein Spiel schlechtere Matchverhältnis gab im Kampf um Platz eins den Ausschlag gegen Freiheit. Das "Endspiel" in Vennhausen war an Dramatik kaum zu überbieten: Entscheidend waren in der Endabrechnung die unglücklichen Einzel-Niederlagen von Petra Lesemeister (6:7, 6:4, 6:7 gegen Astrid Lübben), Ingrid Seidenstecher (7:5, 2:6, 6:7 gegen Jutta-Renate Schäfer) und Doris Zorn (2:6, 6:4, 6:7 gegen Karin Liertz), die jeweils erst im Tie-Break des dritten Satzes unterlagen. Lediglich Anni Brehme kam gegen Karen Fischer zu einem Sieg und setzte sich mit 6:2, 6:2 durch.

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Die Freiheit-Damen hatten die ersten vier Spieltage in der starken Liga ohne Niederlage überstanden. Sie waren mit einem 4:2-Erfolg beim Korschenbroicher TC und einem 3:3 gegen den späteren Tabellendritten TC RW Süchteln vielversprechend in die Saison gestartet. Nach dem 4:2-Erfolg gegen den TC Vonderort in Runde drei war der Klassenerhalt sicher. Nun ging der Blick nach oben. Am vorletzten Spieltag erkämpfte sich die Mannschaft ein 3:3 bei Blau-Weiß Kamp-Lintfort und damit die Chance, am letzten Spieltag den Titel perfekt zu machen. Petra Lesemeister (3:6, 2:6 gegen Eva-Maria Peruzzo) und Ingrid Seidenstecher (3:6, 6:4, 6:7) verloren ihre Einzel. Doris Zorn (7:6, 6:4 gegen Ursula Kowitz-Hein) und Anni Brehme (6:4, 6:3 gegen Marlies Strohmann) glichen zum 2:2 aus. Das Doppel Petra Lesemeister/Ingrid Seidenstecher sicherte durch einen 6:4, 6:1-Erfolg über Ursula Kowitz-Hein/Marlies Strohmann das Remis. Die Chance auf den Gesamtsieg verpassten Doris Zorn/Anni Brehme, die gegen Eva-Maria Peruzzo/Angelika Hülswitt mit 1:6, 2:6 unterlagen. Ihr gutes Ergebnis kam auch für die Spielerinnen überraschend. Denn nach dem Abgang der Spitzenspielerinnen Heidrun Tenhaken und Cornelia Gericke-Schuh vor der Saison hatte die Mannschaft nur die Klasse halten wollen. Für die kommende Saison wünscht sich die Truppe eine starke Nummer eins. Vielleicht klappt ja dann der große Wurf.

(RP)