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Vennhausen: TC Freiheit: Aufstiegsträume zerplatzt

Vennhausen : TC Freiheit: Aufstiegsträume zerplatzt

Der Relegationsspieltag sollte ein Feiertag für den TC Freiheit werden. Sowohl die Herren als auch die Herren 50 hatten in den Qualifikationsspielen die Möglichkeit, die ohnehin schon erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg zu krönen. Bei den Herren ging es in der Partie beim TC Hösel um den Aufstieg in die Bezirksliga, die Herren 50 konnten in einem bezirksübergeifenden Relegationsspielgegen den Gladbacher HTC und Bottroper TC Blau-Gelb Eigen von der Bezirksliga in die 2. Verbandsliga aufsteigen. Doch der Tennisgott war an diesem Tag nicht auf Seiten der Vennhauser. Beide Mannschaften verloren ihre Spiele und verpassten den Aufstieg.

Für die Herrenmannschaft gab es in Hösel nichts zu holen. Alle sechs Einzel gingen verloren, der TCF gwann keinen einzigen Satz. Und so wurde der Traum von der Bezirksliga schon nach den Einzeln jäh zerstört. "Klar hatten wir uns mehr erhofft", betont Torsten Zimmermann, Spitzenspieler des TCF. "Hösel hatte aber die bessere Mannschaft und ist verdient aufgestiegen", so Zimmermann, der wegen erheblichen Schulterproblemen nur unter Schmerzen auflaufen konnte. "Was uns mehr ärgert ist die Tatsache, dass wir das letzte Saisonspiel gegen Unterbach verloren haben, somit den ersten Tabellenplatz abgeben und in der Quali gegen die viel stärkeren Höseler spielen mussten."

Trotz des verpassten Aufstiegs können die Herren zufrieden auf die abgelaufene Saison blicken. Mit dieser Mannschaft, die immer wieder Probleme hatte, sechs Spieler für die Spiele zusammen zu bekommen, den zweiten Tabellenplatz zu erreichen, verdient Respekt. "Man sieht, dass wir jede Menge Potenzial haben und von unserer Leistung in der Bezirksliga spielen könnten. Wenn da nicht immer das Problem des zu kleinen Kaders gewesen wäre...." Doch die Vennhauser haben aus den Erfahrungen gelernt und sich frühzeitig für das nächste Jahr nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ verstärkt – mit zwei Akteuren aus Meerbusch. "Wir werden alles versuchen, nach zwei gescheiterten Versuchen im nächsten Jahr endlich den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen."

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Auch die Herren 50 hatten sich ein anderes Ende der Aufstiegsspiele vorgestellt. "Unser Ziel, den direkten Aufstieg zu schaffen, haben wir verpasst" so Mannschaftsführer Lutz Kusch. Konnte die Truppe am letzten Augustwochenende das Vorspiel gegen Vohwinkel noch ungefährdet gewinnen, waren die Gegner aus Gladbach und Bottrop am Ende zu stark. "Beide Spiele liefen irgendwie gegen uns. Wenn man in allen Champions Tiebreaks als Verlierer vom Platz geht, wird es schwer, das Spiel zu gewinnen. Wir mussten nach den Einzeln jeweils einen 2:4-Rückstand aufholen. Da war klar, dass wir bei der Stärke der Gegner nicht drei Doppel gewinnen würden."

Und dennoch wagt das Team um Kusch nach der ersten Enttäuschung schon wieder den Blick nach vorn. Und so kann es sein, das die Mannschaft noch nachträglich am grünen Tisch aufsteigt. "Es kann immer zu Veränderungen der Gruppeneinteilungen kommen und wir könnten auf diesem Wege vielleicht doch noch nachrücken. Doch darauf zu spekulieren ist falsch. Wir haben es sportlich verpasst, da gibt es nichts zu diskutieren." Der ist optimistisch, auch im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe beieinander zu haben.

Andreas Lindackers könnte seinen Kollegen Anschauungsunterricht geben, wie es mit einem Aufstieg klappen könnte. Lindackers stößt aus der erfolgreichen Herren-30-Mannschaft des TCF zu den Herren 50.

(RP)