Flingern: Studenten verschönern die Wetterstraße

Flingern : Studenten verschönern die Wetterstraße

Ursprünglich war esnur ein Projekt für die Uni, doch für die FH-Studenten Jana Stenzel und Jonathan Sehlinger ist es längst mehr geworden: die Verschönerung der Wetterstraße. Jetzt bekam das Duo von der Bezirksvertretung 2 noch einmal rund 7000 Euro Unterstützung, um das Projekt weiter fortzuführen.

"Es ist für uns mittlerweile ein persönliches Anliegen geworden den Platz zu verschönern", sagt Jana Stenzel. Anfang des Jahres hatten sie und Jonathan Sehlinger im Rahmen ihres Kommunikationsdesign-Studiums an der Fachhochschule die Aufgabe bekommen, ein sogenanntes "Urban Recovery Concept" zu erarbeiten, bei dem es darum geht, unschöne Orte in der Stadt mit einfachen Mitteln umzugestalten. "Uns fiel dann die direkt die Wetterstraße ins Auge als Verbindung zwischen Flingern-Nord und -Süd. Und weil dieser Ort so wenig hergab, wollten wir ihn neugestalten", so Stenzel. Dazu bekamen die Studenten Anfang des Jahres auch erstmals finanzielle Mittel von der Stadt zur Verfügung gestellt. Damit wurden Spielfelder im Bereich zwischen der Gerresheimer Straße und der Unterführung auf den Boden gemalt, Sitzbänke aufgestellt, und auch die Unterführung selbst wurde umgestaltet. "Wir wollen diesen neuen Ort Flingern Mitte nennen. Deshalb haben wir Bürger gebeten, uns zu schreiben, was dieser Ort bedeuten könnte. Das haben wir dann an die Wände der Unterführung gemalt", erzählt Stenzel. Schließlich sei es ihr und ihrem Kommilitonen wichtig, auch die Anwohner des Stadtteils in das Projekt miteinzubeziehen.

Damit sollte das Projekt eigentlich abgeschlossen sein, doch der Studentin und ihrem Kommilitonen kamen noch weitere Ideen zur Verschönerung: So sollen die Sitzbänke mit Hilfe von Studenten des Fachs Architektur verbessert und ein Spielcontainer aufgestellt werden, der dann vom Verein "Flingern Mobil" beaufsichtigt wird. Das soll jetzt mit den 7000 Euro aus der BV finanziert werden. Für Jana Stenzel und Jonathan Sehlinger gibt es derweil doppelten Grund zur Freude: Ihr Projekt wurde als Abschlussarbeit zu ihrem Bachelorstudium mit der Note Eins bewertet.

(RP)
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