Fahrbahnmarkierungen auf der Kaiserswerther Straße in Düsseldorf fehlt

Verkehrssicherheit : Kaiserswerther Straße ohne Fahrbahnmarkierungen

Mehrere Verfahren haben sich als nicht brauchbar herausgestellt. Jetzt wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, um die Fahrspuren optisch voneinander zu trennen.

Bereits vor zwei Jahren hat die Verwaltung in der Bezirksvertretung 5 angekündigt, dass auf der Kaiserswerther Straße Fahrbahnmarkierungen ausprobiert werden sollen. Noch ist dort aber nichts zu sehen, was die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung zur Nachfrage bewegte. Bislang gibt es auf der Straße mit ihren Pflastersteinen nur Markierungen mit Farbe, die aber nie lange halten, sodass die beiden Fahrspuren nicht optisch voneinander getrennt sind. Die Verwaltung kündigte nun an, in den nächsten Tagen diese Markierungen aufzufrischen.

Eine haltbarere Version, die von der Verwaltung ausprobiert wurde, hat sich als nicht praktikabel heraus­gestellt. Dabei wurde die Oberfläche von einigen der vorhandenen Pflastersteine abgeschliffen und die dazwischen liegenden Fugen verfüllt. Auf dem so entstandenen Streifen wurde dann eine herkömmliche Markierung aufgetragen. „Dieses Verfahren konnte so auf der Kaiserswerther Straße nicht zum Tragen kommen, da keine haltbare Verbindung zwischen den Pflastersteinen und dem Markierungsmaterial hergestellt werden konnte“, sagt die Verwaltung. Sie will nun weiter nach einer geeigneten Methode suchen. Markierungsnägel und farbiges Pflaster haben sich bei Tests bereits als nicht brauchbar herausgestellt.

Der am Nordpark entlangführende vierspurige Abschnitt der Kaiserswerther Straße ist der letzte Straßenabschnitt einer Hauptverkehrsstraße in Düsseldorf, der nicht asphaltiert ist. Immer wieder gibt es Beschwerden von Bürgern über den Fahrlärm durch das Kopfsteinpflaster, wurden Bürgerinitiativen gegründet. Die Stadtverwaltung hält dennoch an der historischen Straßengestaltung fest, hat diese auf die Denkmalliste setzen lassen. In der heutigen Form wurde die Kaiserswerther Straße 1937 angelegt. Sie erfüllte eine wichtige Erschließungsfunktion für die Propaganda-Ausstellung „Schaffendes Volk“.