Diskussion über die Open-Air-Fläche an der Messe Düsseldorf

Bürgerbeteiligung : Bezirkspolitiker diskutieren über die Open-Air-Fläche

Bäume, Lärm und Parken sind Themen im Norden.

Die Bezirksvertretung 5 hat sich in ihrer Sitzung am Dienstag erneut mit der geplanten Event-Fläche auf dem Messeparkplatz P1 beschäftigt und den nächsten Schritt der Bauleitplanung, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, beschlossen. „Das bedeutet aber nicht, dass wir der Einrichtung der Eventfläche damit zugestimmt haben“, betont Ratsherr Andreas-Paul Stieber (CDU). Er meldet bereits zahlreiche Fragen an, die er im Laufe des Verfahrens geklärt haben will. So möchte er etwa wissen, wie viele Veranstaltungen dort im Jahr geplant sind, zu welchen Tages- und Nachtzeiten, welche Nutzungsbedingungen festgelegt werden und welche Größe die Fläche erhalten wird.

Zurzeit werden zwei unterschiedlich große Varianten geprüft, welche den Anforderungen für Konzerte von Einzelkünstlern bis hin zu mehrtägigen Festivals mit mehreren Bühnen entsprechen würden. „Möglicherweise werden dabei maximale Höhen und Flächen für Aufbauten wie Bühnen festgelegt“, sagt Markus Stranzenbach vom Stadtplanungsamt. Fest steht bereits, dass nicht für mehr als 80.000 Besucher geplant wird und dass die ersten Veranstaltungen dort erst in zwei Jahren stattfinden können.

Beim ersten Bürgerforum im März mit Ortsbegehung, Ausstellungen und Arbeitsgruppen wurden von den Teilnehmern besonders Bedenken zum befürchteten Lärm und der Verkehrsbelastung geäußert und auch der Schutz der Bäume diskutiert. Diese Themen beschäftigen auch die Mitglieder der Bezirksvertretung, die deshalb auf die Umsetzung eines im April beschlossenen Antrages der CDU drängen, mit dem der Schutz der Anwohner heute schon sichergestellt werden soll. Würde man heute schon dem Parkchaos, dass bei Großveranstaltungen in Arena und Messe entsteht, entgegenwirken, würde das Vertrauen bei den Bürgern schaffen, dass die Parkplatzprobleme bei Veranstaltungen auf der geplanten Open-Air-Fläche vermieden werden können, argumentieren die Bezirkspolitiker.

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