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Lichterfeier zur Ehren von St. Apollinaris Düsseldorf

Tradition : Lichterfeier zur Ehren von St. Apollinaris

Das Lichterfest in St. Lambertus gehört zur Festwoche zu Ehren des Schutzpatrons Düsseldorfs. Normalerweise wird St. Apollinaris auch mit der großen Kirmes auf den Rheinwiesen in Oberkassel gefeiert.

(tino) Nach und nach wurden die 15 Kerzen, die für die Seelsorgeeinheiten und Pfarreien Düsseldorfs bestimmt sind, entzündet und an Repräsentanten der jeweiligen Pfarreien übergeben. Das Lichterfest in St. Lambertus gehört zur Festwoche zu Ehren des heiligen Apollinaris, des Schutzpatrons Düsseldorfs. Normalerweise wird St. Apollinaris auch mit der großen Kirmes auf den Rheinwiesen in Oberkassel gefeiert.

„Die größte Kirmes am Rhein müsste eigentlich Apollinaris-Kirmes heißen“, erläuterte Stadtdechant Frank Heidkamp. „Die Kirmes entstand aus dem Kirchenfest, das alljährlich zu Ehren des heiligen Apollinaris rund um St. Lambertus gefeiert wurde.“ Das Wort Kirmes geht auf das mittelhochdeutsche „Kirmesse“ zurück, das aus Kirchmesse entstanden ist. Das bezeichnet die Messe zur Einweihung einer Kirche und zugleich die jährliche Erinnerungsfeier daran. Normalerweise wird noch heutzutage das Schützen- und Heimatfest zu Ehren des Stadtpatrons St. Apollinaris gefeiert und findet daher immer rund um seinen Gedenktag am 23. Juli statt.

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Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist die Vesper zu Ehren des Stadtpatrons mit dem Entzünden der gesegneten Apollinariskerze durch den Oberbürgermeister. Die Apollinariskerze verbindet die Düsseldorfer mit ihrem Stadtpatron und mit Gott und sie soll die Bewohner der Stadt beschützen. Die Flamme der Apollinariskerze wurde drei Tage später an 16 weitere gesegnete Kerzen weitergegeben und in alle Stadtteile Düsseldorfs und nach Erkrath gebracht.

Und auch das extra für die aktuellen Apollinaris-Feierlichkeiten verfasste Gebet wird von der Stiftskirche St. Lambertus ausgehend in allen katholischen Kirchen der Landeshauptstadt weitergegeben. „Schenke uns ein gutes Zusammenleben aller Menschen in unserer Stadt unabhängig von Herkunft, Glaube und Prägung. Wir bitten um ein gelingendes Miteinander von Christen, Juden und Muslimen“, heißt es unter anderem in dem Gebet. „Lass uns im eigenen Glauben gut verwurzelt sein, ohne den Glauben der anderen gering zu schätzen. Lass uns miteinander Kirche nahe bei den Menschen und an der Seite der Armen sein. Wir bitten dich besonders für die Notleidenden und Hilfsbedürftigen, für die Opfer von Naturkatastrophen, Terror und Krieg; für alle, die ihre Heimat verlassen mussten und jetzt bei uns Sicherheit und Zukunft suchen. Lass uns aus unserem christlichen Glauben heraus nach Antworten suchen auf die großen Herausforderungen unserer Zeit.“ Wer kann schon etwas dagegen haben?