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Düsseldorf: Randalierer nach Angriff auf S-Bahn-Kontrolleure in Psychiatrie

In die Psychiatrie eingewiesen : Randalierer verletzt S-Bahn-Kontrolleure in Düsseldorf

Ein angetrunkener Fahrgast verletzte zwei Kontrolleure in einer Bahn auf dem Weg zum Düsseldorfer Hauptbahnhof. Diese wollten sein ungültiges Ticket nicht akzeptieren. Später versuchte er offenbar, auch sich selbst zu verletzen.

In der S6 nach Düsseldorf hat am späten Donnerstagabend ein 27 Jahre alter Mann aus Ratingen zwei Fahrkartenkontrolleure verletzt.  Wie die Bundespolizei berichtet, hatte der angetrunkene Fahrgast den Kontrolleuren zunächst ein ungültiges Ticket präsentiert. Darauf aufmerksam gemacht, begann er, die beidem 39-jährigen Kontrolleure zu beleidigen und zu schubsen.

Es sei dann zu einer „körperlichen Auseinandersetzung“ gekommen, bei der sich einer der Kontrolleure vermutlich das Handgelenk brach, sein Kollege eine Verletzung am Bein erlitt. Dennoch konnten sie den aggressiven Mann überwältigten, fixieren und im Düsseldorfer Hauptbahnhof der Bundespolizei übergeben, bevor beide vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Auch gegenüber den Bundespolizisten leistete der Mann, bei dem später ein Atemalkoholwert von 1,6 Promille festgestellt wurde, noch erheblichem Widerstand. Im Gewahrsam versuchte er dann, sich selbst zu verletzen. Deshalb entschieden Ordnungsamt und Polizeiarzt, in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.

Gegen den Ratinger wird aufgrund der Körperverletzungen, Beleidigungen und des Widerstandes ermittelt. Die beiden S-Bahn-Kontrolleure sind aktuell nicht dienstfähig.