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Vom Schumann-Haus ins Ratinger Tor: Beckmann zieht mit mehr als 200 Kartons um

Vom Schumann-Haus ins Ratinger Tor : Beckmann zieht mit mehr als 200 Kartons um

Besuch im Ratinger Tor an der Maximilian-Weyhe-Allee in Düsseldorf: Hier ziehen der Cellist Thomas Beckmann und seine Frau gerade ein. Das Auspacken wird noch einige Zeit dauern.

Jahrelang gab es Diskussionen um diesen Umzug, nun ist er in vollem Gange: Der Cellist Thomas Beckmann und seine Frau, die Pianistin Kayoko Beckmann-Matsushita, sind dabei, in eine Wohnung im Ratinger Tor umzuziehen. Sie verlassen ihre Wohnung im Schumann-Haus (mehr oder weniger unter Protest), weil dieses saniert werden soll – nach aktuellem Stand sollen sie nach einigen Monaten wieder zurück ziehen.

Zumindest einige Wochen wird sicherlich zunächst mal der Umzug dauern. Bei einem Besuch vor Ort waren schon einige Regale und Schränke aufgestellt, ein sehr professionell wirkender Umzugshelfer räumte sorgfältig Porzellan ein. Über 200 Kisten seien zusammengekommen, erzählt Beckmann.

In der zweigeschossigen Wohnung wird der Parkettboden noch mit Decken geschützt. Der Flügel muss noch umziehen, erst dann wird das Wohnzimmer komplett sein. Die Terrassentüren öffnen sich zum See im Hofgarten. Die Haus- und Flurtür schließen recht effektiv den Straßenlärm aus, der an der Maximilian-Weyhe-Allee natürlich deutlich präsenter ist als in der Carlstadt.

Das Ratinger Tor an der Ecke Heinrich-Heine- und Maximilian-Weyhe-Allee. Foto: dpa / S. Ziese

Besonders schmerzt Beckmann der Verlust des Stauraums. „Im Schumann-Haus hatte ich in der oberen Etage alles komplett mit Einbauschränken ausgebaut“, sagt er. Das habe rund zwei Jahre gedauert. Tausende Notenblätter und mehr als ein Dutzend Celli habe er dort aufbewahrt.

Dieser Stauraum fehle ihm nun im neuen Domizil. 156 Quadratmeter soll die Bleibe im Schumann-Haus gehabt haben; die Wohnung im Torhaus etwa 130 Quadratmeter. Zu welchen Konditionen seine Frau und er sie nutzen dürfen, darüber haben beide Seite Stillschweigen vereinbart.