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Schüler des Düsseldorfer Schloß-Gymnasiums präsentieren Musik und Kunst

Art Night 2019 : Schloß-Schüler präsentierten Musik und Kunst

„Lass’ deiner Phantasie freien Lauf, am Ende kommt das beste Ergebnis raus“ – so besingt Aaron Tews in seinem Rap die Kunstszene und macht dabei auch Anspielungen auf den Spannungsbogen zwischen kreativer Freiheit und kommerziellen Schattenseiten.

Die Schüler des Schloß-Gymnasiums Benrath nutzten in jedem Fall die positiven Aspekte unter der Überschrift „Musik, Aktionen, Kunstwerke“. Zur Art Night 2019 präsentierten die 13- bis 18-jährigen jungen Künstler in der Orangerie ihre vielfältigen Werke.

„Es geht um Freude am Zeigen und um positive Erfahrungen“, sagt Kunst-Pädagogin Anka Beer. Ein Schuljahr lang hat sie in ihren Kursen die Art Night vorbereitet. Die Glanzpunkte zur Eröffnungsfeier setzten das Kammermusik-Ensemble des Gymnasiums, Solisten und – nicht zuletzt – Jacob Armbruster und Nik Noven als redegewandte, humorvolle Moderatoren. Taro Sugita riss mit seinem artistischen Breakdance die Zuschauer von den Stühlen. „Ich tanze gerne, weil ich Gefühle in den Tanz übertragen und eigene Elemente erfinden kann“, erklärte er. Als Trainer würde er seine Leidenschaft gerne weitergeben. Jasmina Jahouh eroberte das Publikum mit dem Song „I don’t wanna be you anymore“ (Ich möchte nicht mehr du sein) von Billie Eilish. „Sie erzählt in ihren Liedern Geschichten aus dem Leben, zum Beispiel über die Gefühle von Jugendlichen“, erklärt die 17-Jährige ihre Faszination für die gleichaltrige Sängerin.

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Künstlerisch und technisch ausdrucksstark präsentiert sich die anschließende Ausstellung – farbenfrohe Bilder mit plastischen Elementen, Radierungen, Grafiken, Fotografien, Baukunst, Collagen, Kohlezeichnungen. „Düsseldorf in meinen Augen“, „Lustige Tiere im Urwald“, „Nähe und Distanz“, „Zivilcourage“ – so lauten die Überschriften. Sie zeigen wie intensiv sich die jungen Künstler mit den Themen auseinandergesetzt haben. Zusätzlich kreierten Gäste und Schüler ein Gemeinschaftswerk: ein Poster gegen den Rassismus.

Mathematik-Lehrerin Elke Redder ist fasziniert: „Es ist beeindruckend, was unsere Schüler auf die Beine stellen. “ Dass achtzig Prozent der jungen Kreativen gleichzeitig als Mathe-Schüler an ihren Leistungskursen teilnehmen, sei eine bemerkenswerte Kombination. „Das ist wirklich imposant und macht Lust auf mehr“, meint Sabina. Die Mutter von zwei Schülern ärgert sich ein wenig, dass sie die Art Night der vorigen Jahre versäumt hat. „Damit habe ich nicht gerechnet, unglaublich“, fügt sie hinzu.