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Düsseldorf-Reisholz: Start in die 30. Puppenspielwoche 

Bürgerhaus Reisholz : Start in die 30. Puppenspielwoche

Fünf Tage lang gastieren verschiedene Figurentheater im Bürgerhaus Reisholz. In die Jubiläumswoche startete das Theater Rosenfisch aus Aachen. Die Veranstaltungsreihe läuft bis Sonntag. Im Bürgerhaus Reisholz ist die Freude groß über die hohe Nachfrage bei den Terminen der Puppenspielwoche, die noch bis einschließlich morgen läuft. Doch wer derzeit versucht, über die Hauptnummer Karten zu reservieren, läuft ins Leere. „Es gibt ein technisches Problem, deswegen sollten Interessierte die Ausweichnummer 7496297 nehmen“, sagt Bürgerhaus-Leiterin Petra Lenhardt.

Es duftet nach frischen Waffeln und im Eingangsbereich herrscht quirliges Treiben. An der Kasse erwartet die Großeltern die erste Überraschung. Sie haben anlässlich des Großelterntages freien Eintritt und zwar an allen Tagen der Jubiläumswoche. „Das ist ja toll“, schwärmen sie. Margot Sesterhenn freut sich: „Ich komme häufig; hier ist eine tolle Atmosphäre“, sagt sie. Seit 30 Jahren ist im Reisholzer Bürgerhaus die erste Woche der Herbstferien für die Puppenspielwoche reserviert.

Birute Rütters ist mit ihren Söhnen Louis (9) und Ben (4) da. „In den Ferien ist es einfach toll. Es ist nah für uns und ein guter Einstieg in die Kultur“, sagt sie. Den Auftakt machte diesmal das Theater Rosenfisch aus Aachen. Es präsentiert sein neuestes Stück „Minus Drei und die wilde Lucy“. Bevor es losgeht, bilden die Kinder eine Schlange an der Tür. Sie versuchen einen ersten Blick auf die Bühne zu erhaschen. „Gleich können die Kinder ganz vorne auf den Matten Platz nehmen und die Erwachsenen dahinter“, sagt Rolf Drüen vom Bürgerhaus Reisholz. Das Theaterstück nach den Kinderbüchern von Ute Krause lockte die jungen Gäste mit Eltern oder Oma und Opa in die Vorführung. Ein kleiner Dinosaurierjunge und seine Freundin, ein Urzeitmädchen, sind die Protagonisten im aktuellen Stück, das mit Projektionen und Live-Zeichnungen agiert.

Vor 30 Jahren startete die erste Puppenspielwoche. Petra Lenhard organisierte sie damals, heute ist sie Leiterin des Bürgerhauses. „Wir hatten schon immer einmal im Monat Kindertheater und da wünschten wir uns einen Höhepunkt des Jahres“, sagt sie. Das gelang mit der Puppenwoche. Die Veranstaltung ist beliebt und hat Tradition. Für die Kinder ist es ein attraktives Herbstferienprogramm: „Es ist ein anderes Erlebnis als Kino oder Fernsehen. Es führt hin zum Theater und zur Kultur“, sagt sie. Die Veranstaltung der Puppenwoche übernahm vor einigen Jahren Rolf Drüen. „Es ist auch gut, dass es nicht so teuer ist“, sagt eine Mutter. Manche reservieren gleich Karten für die nächsten Spieltage.

Die Puppenspielwoche, die am Sonntag endet, zeigt täglich um 15 Uhr ein anderes Stück. Auf dem Programm stehen noch: Heute „Josa mit der Zauberfidel“. Das Fliegende Theater aus Berlin spielt das Märchen von Janosch. Morgen, 18. Oktober zeigt das Wolfsburger Figurentheater das tollkühne Abenteur von Dr. Brumm, nach den beliebten Bilderbüchern von Daniel Napp. Samstag, 19. Oktober, eine Geschichte frei nach dem Romanklassiker Don Quijote. Sonntag, 20. Oktober, endet die Puppenspielwoche mit dem  Figurentheater Dornerei aus Neustadt und  „Meine Mama Muh“.