Kommunalpolitik im Düsseldorfer Süden Politik will Tempo 30 auf Kappeler Straße

Düsseldorf · Am Freitag tagt die Bezirksvertretung 9 im Bürgerhaus in Düsseldorf-Reisholz. Es geht noch einmal um den Streckenverlauf des Radschnellwegs. Zudem wollen die Mitglieder die Kappeler Straße sicherer machen.

 Der Radschnellweg von Neuss nach Langenfeld und Monheim führt in weiten Strecken durch den Stadtbezirk 9. In Monheim ist man schon ein ganzes Stück weiter bei der Umsetzung.

Der Radschnellweg von Neuss nach Langenfeld und Monheim führt in weiten Strecken durch den Stadtbezirk 9. In Monheim ist man schon ein ganzes Stück weiter bei der Umsetzung.

Foto: Stadt Monheim/Tim Kögler

Am Freitag, 3. Mai, kommt die Bezirksvertretung (BV) 9 (zuständig für die Stadtteile Wersten, Holthausen, Reisholz, Itter, Himmelgeist, Hassels, Benrath und Urdenbach) zur nächsten Sitzung im Bürgerhaus Reisholz, Kappeler Straße 231, ab 16 Uhr zur nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Die Tagesordnung ist relativ kurz. Unter anderem geht es inhaltlich um diese Themen:

Festlegung des Trassenverlaufs des Radschnellwegs Neuss, Düsseldorf, Langengeld im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens

Was die Teilstücke angeht, die über den Stadtbezirk 9 laufen, hatte das Gremium bereits im vergangenen Jahr einen Beschluss gefällt. Deswegen ist offen, ob in der Sitzung nocheinmal darüber diskutiert werden wird. Ein Großteil der Strecke hinter der Uni bis Benrath wird entlang des heutigen kombinierten Rad- und Fußweges an der Münchener Straße führen.

Erst in Benrath wechselt man dann auf kleinere Anwohnerstraße, wie die Humperdickstraße. Auf einer Streckenlänge von rund 1,5 Kilometern wird der Radschnellweg dort nicht so optimal geführt werden können, dass man die eigentlich für eine öffentlich geförderte Radautobahn geforderte Reisegeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer erreicht.

Zwei Anträge für einen sichereren Straßenverkehr zwischen Reisholz und Benrath

Zum einen geht es um einen Lärmschutz und eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 auf der Kappeler Straße zwischen der Brücke Münchener Straße und Marbacher Straße und zum anderem um die Sicherstellung von mehr Verkehrssicherheit auf der Kappeler Straße zwischen diesen beiden Punkten. Beide Anträge werden von den drei Fraktionen CDU, Grüne und SPD mitgetragen, die in der BV 9 sitzen.

Zum zweiten Antrag habe es „entsprechende Rückmeldungen aus der Elternschaft der beiden Schulen gegeben, die zeigten, dass es Befürchtungen hinsichtlich der jetzigen und zukünftigen Schulwegsicherheit an dieser Stelle gebe, heißt es in den Unterlagen für die Sitzung.

Das Problem kann aus Sicht der Stadtteilpolitiker mit dem Umzug von Schloß-Gymnasium und Realschule von der Hospitalstraße an den neuen Standort Benrodestraße und Marbacher Straße noch gravierender werden, weil dann die Schülerströme ganz anders fließen werden.

Aus Sicht der Antragsteller böten sich zur Sicherung dieser Gefahrenstelle beispielsweise eine Warnbake mit Abfahrrampe wie in Gegenrichtung auf der anderen Seite der Überführung an, sowie eine rote Markierung des Radfahrstreifens wie in der Gegenrichtung oder eine Verschwenkung der mittleren Leitlinie.

(rö)
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