Rath : Stadttrompeter lassen Rather tanzen

Bei bestem Wetter trafen sich am Samstag die Rather zum alljährlichen Sommerfest.

Im Juni verwandelt sich das Gelände von Karosserie Mischke in der Straße In den Diken, von einem Parkplatz zum Zentrum des Miteinanders von Rath. Mehr als 2000 Menschen aus dem Viertel feierten dort am Samstag ihr alljährliches Sommerfest, das von der Gemeinschaft der Rather Kaufleute "WIR - Wir In Rath" initiiert und organisiert wird. Viele Vereine und Institutionen aus Rath beteiligten sich mit Spielangeboten für Kinder, Essens- oder Informationsständen an der beliebten Feier.

Seit deren Beginn vor neun Jahren haben auch die "Düsseldorfer Stadttrompeter" ihren Platz zwischen Tombola und Düsseldorfer Sportprominenz sicher. Mit ihrer Mischung aus modernen Liedern und alten Klassikern sind sie maßgeblich für die gute Stimmung auf dem Sommerfest verantwortlich und veranlassen Jung und Alt dazu, ein paar Tanzschritte zu wagen. Ralf Reuter ist im Verein genauso der Mittelpunkt der Stadttrompeter, wie auf der Bühne. Von seinem Platz hinter der Showtanzgruppe, die die Kapelle bei jedem Auftritt seit 1982 begleitet, hat er einen guten Blick auf das Publikum. Für ihn war nicht nur das gute Wetter dieses Jahr ein Garant für viele Besucher, sondern auch die Atmosphäre, die vom Organisationsteam verbreitet wird. Durch das familiäre Miteinander fühlt sich jeder willkommen, ob Rather oder nicht. "Es sind jedes Jahr mehr Menschen hier, das freut uns für unseren Stadtteil, denn wir fühlen uns als Teil der Gemeinschaft. Da ist es selbstverständlich, dass wir umsonst spielen", sagte Reuter.

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Der Verein "Show-Fanfaren Düsseldorf - Düsseldorfer Stadttrompeter" wurde 1977 gegründet und hatte sich das Ziel gesetzt, Menschen aus ökonomisch schwächeren Verhältnissen das Erlernen von Musikinstrumenten beizubringen. Aus diesem Grund gibt es bei den Stadttrompetern keine Mitgliedsbeiträge. Finanziert wird der Verein ausschließlich über Spenden.

Das Sommerfest dient ebenfalls einem guten Zweck: Der Erlös verbleibt im Stadtteil und fließt in Kinder- und Jugendprojekte.

(sis)