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Sanierung des Rückert-Gymnasiums in Düsseldorf Rath liegt im Zeitplan.

Schulbau in Düsseldorf : Schulsanierung in Rath liegt im Zeitplan

Rund 54 Millionen Euro werden für die Kernsanierung des Friedrich-Rückert-Gymnasiums ausgegeben.

Acht Jahre hat es gedauert, bis die bereits 2011 beschlossene Sanierung des Friedrich-Rückert-Gymnasiums an der Rückertstraße im November starten konnte. Die Fertigstellung ist für Oktober 2021 geplant, und wie es bislang aussieht, kann dieser Plan gehalten werden. „Wir sind mit dem Zeitplan und dem Kostenplan auf Kurs“, sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Gemeinsam mit  Dorothee Pietzko, Schulleiterin des Friedrich-Rückert-Gymnasiums, und Helge Bonholt, Leiter des ebenfalls im Gebäude untergebrachten Abendgymnasiums, hat er sich den Baufortschritt angeschaut.

Insgesamt 55 Euro werden am Standort investiert. Dafür wird der Betonbau von 1973 quasi kernsaniert. Eingebaut werden unter anderem eine neue Lüftungstechnik, Heizungsanlage, elektrische Anlagen, Fenster und Toiletten. Die Gebäudehülle wird nach energetischen Vorgaben erneuert und der Grundriss des Gebäudes wird komplett neu geordnet. Das im Souterrain liegende Atrium beispielsweise soll mit Glaselementen und massiven Wänden akustisch vom Erdgeschoss getrennt werden. Dadurch kann der Bereich künftig als Versammlungsstätte für bis zu 1150 Personen genutzt werden, ohne dass der Schulbetrieb gestört wird. Außerdem wird ein neuer Haupteingang geschaffen, der von der St.-Franziskus-Straße aus erschlossen wird.

Zurzeit wird die Schule von rund 800 Schülern und abends von 200 weiteren Schülern besucht. Da das Rückert-Gymnasium künftig mehr Schüler aufnehmen will, wird es von vier auf fünf Züge erweitert. Dafür werden zusätzliche Räume benötigt. Diese werden in einem zweigeschossigen Anbau geschaffen, in dem naturwissenschaftliche Fachräume zum Beispiel für Informatik, Robotik und Physik eingerichtet werden. Außerdem wird an die vorhandene Dreifachsporthalle, die bereits vor einigen Jahren kernsaniert wurde, eine Einfeld-Sporthalle angebaut.

Im laufenden Schulbetrieb würden die umfassenden Arbeiten mindestens fünf Jahre dauern. Diese Zeit konnte auf zwei Jahre verkürzt werden, da beide Schulgemeinschaften vollständig in eine Containeranlage, die auf einem ehemaligen Sportplatz an der St.-Franziskus-Straße aufgestellt wurde, umgezogen sind.