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Düsseldorf: Ärger um Flughafen-Parker an der Theodorstraße in Rath

Flughafenparker in Düsseldorf : Ärger um Flughafen-Parker an der Theodorstraße

Obwohl das Parken auf dem Grundstück nicht zulässig ist, wird nicht dagegen eingeschritten, da sich Ämter gegenseitig blockieren.

Seit mehreren Monaten wird das Areal an der Theodorstraße, das der Krieger-Gruppe gehört und ursprünglich mit einem Höffner-Möbelmarkt bebaut werden sollte, als Parkplatz für Flughafen-Gäste genutzt. „Ich habe gedacht, diese Nutzung sei nur temporär, würde nach den Sommerferien wieder aufgegeben werden, aber das ist nicht erfolgt“, sagt Ratsherr Marcus Münter (CDU). Er hat festgestellt, dass der Boden des Areals aus einer sandigen und unbefestigten Fläche besteht. Münter hat deshalb erhebliche Bedenken und befürchtet eine Umweltverschmutzung des Gebietes. Er hat sich deshalb an Umweltdezernentin Helga Stulgies gewandt und nun aus dem Umweltamt eine Antwort erhalten. Darin wird seine Einschätzung bestätigt. „Grundsätzlich werden an eine solche Parkplatznutzung die wasserrechtlichen Anforderungen in Form von befestigten Flächen in Straßenbauweise mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation gestellt“, sagt das Umweltamt. Bei einem solch stark frequentierten Parkplatz geht das Amt von einem stark belasteten Niederschlagswasser aus. Und das würde auch für eine temporäre Zwischennutzung gelten. Eingreifen kann das Amt allerdings nicht. Die Parkfirma hat inzwischen beim Bauaufsichtsamt einen Antrag auf eine Zwischennutzung für zwei Jahre gestellt. „Nach Auskunft des Bauaufsichtsamtes ruht die ordnungsbehördliche Verfolgung der nicht genehmigten Nutzung, solange das Bauantragsverfahren noch nicht abgeschlossen ist“, sagt das Umweltamt.

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Hier erhalten Sie alle Infos zu Parken, Check-in und Ankunft am Flughafen Düsseldorf.

„Das ist für mich ein Skandal. Wie kann es sein, dass sich Ämter gegenseitig blockieren und somit eine nicht zulässige Nutzung weiter fortgesetzt wird. Für rechtsliebende Bürger ist so etwas nicht nachvollziehbar“, sagt Münter. Er befürchtet, dass eine Umweltverschmutzung später die Entwicklung des Grundstücks zusätzlich erschweren könnte. Die FDP und CDU in der Bezirksvertretung 6 werden deshalb in der heutigen Sitzung des Gremiums dazu eine entsprechende Anfrage stellen.