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Das Friedrich-Rückert-Gymnasium in Düsseldorf Rath erhält ein Kunstwerk.

Kunst-am-Bau in Düsseldorf : Ein Kunstwerk für das Friedrich-Rückert-Gymnasium

In einem Wettbewerb soll das Werk ermittelt werden. Dieses soll die Außenwirkung der Schule in Rath, die zurzeit umfassend saniert wird, stärken. Bis zu 150.000 Euro sind für die Realisierung vorgesehen.

Zurzeit wird das Friedrich-Rückert-Gymnasium umfassend saniert und erhält zudem einen neuen Anbau unter anderem für die naturwissenschaftlichen Räume. Außerdem wird das Außengelände neu strukturiert, und dabei wird von der Sankt-Franziskus-Straße aus ein weiterer Zugang zur Schule geschaffen. Insgesamt werden rund 55 Millionen Euro am Standort investiert. Diese umfassenden Veränderungen nimmt die Kunstkommission der Stadt zum Anlass, einen Wettbewerb für Kunst-am-Bau an der Schule auszuloben.

Ziel des Wettbewerbes ist es, „für den Standort und das räumliche Umfeld einen signifikanten künstlerischen Beitrag zu entwerfen“, heißt es in den Wettbewerbsbedingungen. „Es sollen künstlerische Entwürfe vorgeschlagen werden, die dem Ort im Zusammenwirken mit der Architektur und der Aufgabe der Anlage einen unverwechselbaren Ausdruck verleihen.“ Die Schulgemeinschaft selbst wünscht sich, dass ein Kunstwerk die Außenwahrnehmung der Schule erhöht, die als Europaschule zertifiziert wurde. So gibt es am Friedrich-Rückert-Gymnasium ein erweitertes Fremdsprachenangebot, bilinguale Angebote und internationale Projekte und Partnerschaften.

Das geplante Kunstwerk kann einen Standort im gesamten Außengelände oder im Aufenthaltsbereich im Untergeschoss finden. Die Aufenthaltszone steht tagsüber den Schülern zur Verfügung und soll das Zentrum der Schule werden. Dort wird zurzeit auch eine neue Aula für mehr als 1100 Personen geschaffen. Für die Realisierung des Kunstwerks ist ein Kostenrahmen bis zu 150.000 Euro vorgesehen. Das Künstlerhonorar soll mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten betragen. Die Künstler sollen ihre Entwürfe so gestalten, dass die anschließenden Folgekosten für das Kunstwerk möglichst gering ausfallen.

Bis zum 19. Juni können sich Künstler für die Beteiligung an dem Wettbewerb bewerben. Vier bis sechs von ihnen werden dann ausgewählt und dürfen an der Ausschreibung teilnehmen. Sie müssen bis zum 13. November ihre Entwürfe einreichen. Das Preisgericht, dem unter anderem Künstler, Politiker, Vertreter der Schule und der Kunstkommission, des Schulverwaltungsamtes und Kunstwissenschaftler angehören, wird dann im Frühjahr eine Entscheidung fällen, über die dann auch noch der Kulturausschuss beraten wird.