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Bürgermonitor Anwohner warten auf Erklärung zum Halteverbot

Düsseldorf · Auf der Eitelstraße in Rath darf in den nächsten Wochen nicht geparkt werden. Infos zu den Gründen haben die Anlieger aber nicht erhalten.

 Pfarrer Alfred Geibel ärgert sich über das Halteverbot.

Pfarrer Alfred Geibel ärgert sich über das Halteverbot.

Foto: Julia Brabeck

Die Anwohner der Eitelstraße haben in den vergangenen Jahren immer wieder unter Baustellen leiden müssen. Mehrfach wurde die Straße aufgerissen, dort Gas-, Wasser- und Stromleitungen erneuert und Kanäle umfangreich saniert. Dabei waren die Arbeiten nicht nur mit Lärm und Schmutz verbunden, sondern teilweise wurden über Monate dafür Abschnitte der Straße oder ihre Zufahrten gesperrt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Bewohner nervös reagieren, wenn dort erneut Halteverbotsschilder aufgestellt werden.

Das war Dienstag vor einer Woche der Fall. Auf der gesamten rund einen Kilometer langen Straße machten Schilder darauf aufmerksam, dass ab Montag, 10. Oktober, nicht mehr am Straßenrand geparkt werden darf. „So eine kurzfristige Aktion und auch noch während der Herbstferien, in denen viele weg sind, finde ich unmöglich“, sagt Anwohner Alfred Geibel.

Ein Informationsschreiben dazu, wie es bei solchen Arbeiten üblicherweise per Hauswurfsendung zugestellt wird, gab es nicht. „Wir wurden nicht informiert, was dort geschehen soll, wie lange die Arbeiten dauern und wer dafür zuständig ist“, sagt Geibel. „Das hätte mir viel Mühe und Zeit erspart.“

Für ihn war das von besonderer Bedeutung, denn der evangelische Pfarrer will diese Woche umziehen und war in Sorge, dass die Umzugswagen nicht vorfahren können. Als er bei der Stadt anrief, wurde er an das Bauamt verwiesen. Dort liefen seine Anrufe, verbunden mit der Bitte um Rückruf, mehrfach ins Leere, bevor er die Auskunft erhielt, dass man nicht wisse, was dort geplant sei und sich auch erkundigen müsse.

Seine Umzugsfirma hatte aber inzwischen, als sie den Umzug anmeldete, Kontakt zur Baufirma und dort erfahren, dass der Umzug wie geplant stattfinden kann.

Wie ein Sprecher der Stadtwerke auf Anfrage mitteilt, ist das Unternehmen für die Arbeiten verantwortlich. Geplant ist, die Straßendecke wiederherzustellen. „Wir bedauern es sehr, dass die geplante Anwohnerinformation erst in dieser Woche stattfindet. Idealerweise klappt das sonst früher“, teilen die Stadtwerke mit.

Inzwischen wurden auch die Zeiten auf den Halteverbotsschildern abgeändert. Bei Alfred Geibel vor der Tür beginnt das Halteverbot nun nicht mehr am 10., sondern erst am 24. Oktober, denn die Arbeiten finden in drei Abschnitten statt. Sie beginnen nun am 17. Oktober im Bereich Haus 77 bis 112, anschließend wird der Bereich 55 bis 77 abgearbeitet und zum Schluss ab 24. Oktober der Bereich Haus 2 bis 46.