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Düsseldorf: Radwege, Brücken und Freibad

Düsseldorf : Radwege, Brücken und Freibad

In ihren letzten Sitzungen haben die Bezirksvertretungen 5 und 6 sich mit dem städtischen Etat für das Jahr 2013 befasst. Für viele Projekte im Stadtnorden wird Geld bereitgestellt.

Nord Mit einer Rede eröffnete Jürgen Buschhüter, Vorsteher des Bezirks 6, die Diskussion um den städtischen Haushalt. Darin hob er hervor, dass die gute finanzielle Situation der Stadt Düsseldorf auch positive Auswirkungen auf den Stadtbezirk 6 habe. So stehen rund 524 000 Euro dem Gremium im nächsten Jahr für eigene Belange zur Verfügung, um beispielsweise öffentliche Gebäude zu sanieren, Graffiti entfernen zu lassen oder Vereine und Institutionen im Stadtbezirk zu unterstützen. Zu den im Haushalt festgeschriebenen Projekten für den Bezirk 6 zählen beispielsweise auch noch rund eine Million Euro für Projekte des Förderprogramms "Soziale Stadt, 37 000 Euro für die Reinigung von Kunstrasenplätzen der Sportanlagen Ammerweg, Franz-Rennefeld-Weg und Wilhelm-Unger-Straße und 228 000 Euro für die Fahrbahninstandsetzungen der Kanzlerstraße, des Bauenhäuser Wegs und des Boskampwegs von der Kanzlerstaße bis zur Wilhem-Unger-Straße.

Weitere Wünsche

Dennoch haben die Lokalpolitiker weitere Wünsche angemeldet. Dazu gehört die öffentliche Toilette an der Westfalenstraße, der Umbau der Unterrather Straße im Bereich der "Klinke", die Planung für eine bessere Verkehrsführung auf der Unterrather und Kalkumer Straße vor allen Dingen im Kreuzungsbereich der beiden Hauptverkehrsstraßen und der Kreuzung An der Piwipp und die Fertigstellung des Radweges entlang der Münsterstraße. Hier wird an einigen Stellen der Radweg mit einem kleinen Bordstein vom Fußweg getrennt. Bei manchmal notwendigen Ausweichmanövern besteht damit eine Sturzgefahr für die Radler. Obwohl die Politiker wissen, dass für einige Wünsche kein Geld zur Verfügung stehen, wollen sie diese dennoch in den Haushalt aufnehmen lassen, damit diese Vorhaben nicht in Vergessenheit geraten. Dazu gehören unter anderem der geforderte Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich und die Planung der Ortsumgehung von Rath.

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Den städtischen Haushaltsplanentwurf haben auch die Mitglieder der Bezirksvertretung 5 zur Kenntnis genommen. Rund 300 000 Euro stehen dem Gremium im nächsten Jahr zur Verfügung, um selber über die Sanierung von öffentlichen Gebäuden und Schulen zu entscheiden. Im städtischen Haushalt finden sich zudem viele Maßnahmen für den nördlichsten Stadtbezirk wieder, für die nun Mittel bereitgestellt werden sollen. Vorgesehen sind beispielsweise 50 000 Euro für den Neubau einer Brücke an der Edmund-Bertrams-Straße, 48 000 Euro für die Planungen für den naturnahen Ausbau des Kittelbachs, 47 000 Euro für die Instandsetzung der Bredelaerstraße zwischen Alte Flughafenstraße und Spielbergstraße, 334 000 Euro für das Jugendzentrum Teestube der Kaiserswerther Diakonie und 75 000 Euro Zuschuss für den Verein "Flossen weg".

"Es freut uns sehr, dass der Schwimmbadverein weiterhin unterstützt wird. Das ist eine sehr wertvolle Einrichtung, und es ist großartig, was diese Privatinitiative über Jahre hinweg geleistet hat", sagte Bernhard von Kries, Fraktionsvorsitzender der CDU in der BV 5.

(RP)