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Sommer in Düsseldorf-Pempelfort: Erstes „Liebe das Leben“-Festival Maurice-Ravel-Park

Sommer in Düsseldorf : Gemütliches Festival im Maurice-Ravel-Park

Zum ersten Mal hat das dreitägige Event in Pempelfort stattgefunden, organisiert wurde das „Liebe das Leben“-Festival von Petra Schlieter-Gropp und Christiane Oxenfort. Die Besucher wünschen sich eine Wiederholung und haben schon Ideen.

Es ist ein klein wenig wie Urlaub. Vollkommen ungestresst schlendern zahlreiche Menschen durch den Maurice-Ravel-Park oberhalb der Marc-Chagall-Straße im Viertel Le Flair. Auf der Promenade stehen kleine Strandbars. Wie am Meer zeigen bunt bemalte Holzschilder, wo was zu finden ist. Und an den Essensständen sind teilweise längere Schlangen, die aber heute keinen stören. Das dreitägige Pempelforter „Liebe das Leben“-Festival ist ein voller Erfolg.

„Wir sind überwältigt von der Resonanz. Das Publikum ist fantastisch. Alles ist ruhig. Es gibt keinen Ärger. Das ist toll“, findet Petra Schlieter-Gropp, die zusammen mit Christiane Oxenfort das Festival organisiert hat. „Wir haben das Glück, diesmal mit Mitteln aus dem Programm ,Neustart Kultur’ gefördert zu werden. Daher ist das hier auch so groß. Unser Wunsch wäre es, aus dem Festival eine Serie an verschiedenen Orten zu machen. Ohne Sponsoren wird das aber nicht machbar sein“, sagt Oxenfort.

Nicht nur die Organisatoren sind begeistert. „Das ist eine sehr gute Veranstaltung. Die sollten sie im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen. Vielleicht könnte man hier auch ein Winterfestival oder einen Weihnachtsmarkt mit Glühwein veranstalten. Der Park bietet sich wunderbar an“, findet Alisa Müller, die mit ihren Nachbarn von der Marc-Chagall-Straße gemütlich beisammen sitzt. „Das alles haben wir sehr vermisst“, ergänzt Maximilian Wickelhaus. Die nachbarliche Gemeinschaft hatte das Glück, einen großen Teppiche zu ergattern, die vereinzelt auf dem Rasen verteilt liegen. Mit den bunten Kissen und den dicken Poufs darauf hat man fast das Gefühl, bei Nomaden zu Gast zu sein. „So viele Menschen ohne Maske zu sehen ist jetzt ein wenig seltsam. Da muss man sich auch wieder dran gewöhnen“, meint Pilar Leal. „Aber man hat das Gefühl, wieder im normalen Leben zu sein“, setzt Müller hinzu.

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Das „Liebe das Leben“-Festival ist eine Veranstaltung für alle Altersgruppen. Und es sind auch alle da. Besonders häufig sieht man Familien mit kleinen Kindern. Die Kids fühlen sich pudelwohl. Auf dem Spielplatz können sie wild toben und neue Freundschaften schließen. Ein Zauberer begeistert die Kinder, und die Wasserbrunnen sorgen nicht nur für eine schöne Abkühlung, sondern auch für wundervollen Matsch. „Es ist ideal hier. Die Kinder können alleine spielen. Da sie wissen, wo wir sitzen, müssen wir nicht ständig dabei sein und können auch relaxen. Und das Gelände ist eingezäunt, sodass sie nicht auf die Straße rennen können“, sagt Renate Kleinschmitt, Mutter von zwei Jungs.

Auch an die Musikliebhaber haben die Organisatorinnen gedacht. Regionale Bands unterhalten die Besucher mit Livemusik. Mit einigem Abstand von der Bühne legen DJs auf. Um die Nachbarn nicht zu stören, ist die Musik recht leise. Wer es gerne lauter mag, kann sich für die DJ-Sessions Kopfhörer leihen.