Pempelfort: Zwei Plätze in Pempelfort sollen schöner werden

Stadtteilpolitik: Zwei Plätze in Pempelfort sollen verschönert werden

Das Gartenamt stellt in der Sitzung am Freitag Pläne vor. Der Platz an der Gneisenaustraße soll Bänke bekommen, der Blücherplatz mit einer Boulebahn ausgestattet werden.

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Bezirksvertretung 1 (Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf, Golzheim) statt im Rathaus irgendwo im Stadtteil zu ihrer Sitzung, „vielleicht ist die Hemmschwelle dann niedriger für die Bürger, mal zu uns zu kommen“, sagt Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner (SPD). In der Aula der Justus-Liebig-Realschule, Ottweilerstraße 20, kommen die Bezirksvertreter am Freitag, 7. Dezember, ab 14 Uhr zusammen, um über die Umgestaltung zweier Plätze in Pempelfort zu sprechen und ein bisschen mehr zu erfahren zum geplanten Weihnachtsmarkt auf dem Frankenplatz.

Plätze Zwei Plätze gibt es in Pempelfort, die alles andere als hübsch aussehen: der Blücherplatz und der Platz an der Gneisenaustraße. „Der eine ist ein zugewachsenes Hundeklo“, sagt Spillner, der andere sei vor zehn Jahren mit Mitteln aus der Bezirksvertretung bepflanzt worden, „inzwischen ist aber alles nieder getrampelt“. Alexander Richtet vom Gartenamt wird am Freitag Pläne vorstellen, wie es auf diesen beiden Flächen ein bisschen mehr Aufenthaltsqualität geben kann – Anregungen aus der Nachbarschaft sind eingearbeitet worden. An der Gneisenaustraße wünschen sich die Bürger einen Treffpunkt, „das Gestrüpp und Unkraut sind schon entfernt worden“, erzählt Spillner, unter den Bäumen sollen Bänke aufgestellt werden. Der Blücherplatz soll ringsum neu bepflanzt werden, mit Rosen, die Anwohner wünschen sich zudem ein Boulefeld. Die BV hofft, dass die Arbeiten schon im kommenden Jahr losgehen, 25.000 Euro stellt die Stadtteilpolitk für die Umsetzung bereit.

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Weihnachtsmarkt Zum ersten Mal soll auf dem Frankenplatz ein Weihnachtsmarkt stattfinden, vom 20. Dezember bis 23. Dezember. Neun Hütten will der Veranstalter aufstellen, ein Karussell und ein Imbiss-Stand. „Wir wissen nicht, wer den Markt organisiert“, sagt Spillner, die hofft, dass die Buden nicht zu kommerziell sind und „es auch Selbstgemachtes gibt“. Geeignet sei der Platz aber für ein solches Event.

(nika)
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