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Hotel mit Micro-Apartements in altem Bürogebäude

Hotel in Pempelfort : Startschuss für Hotel mit Micro-Apartements

Der Bauantrag für den Umbau des leerstehenden Büro-Standortes an der Vagedesstraße wird in der Bezirksvertretung 1 genehmigt.

Das alte Bürogebäude an der Vagedesstraße 1 steht seit langem leer, hat mehrfach den Besitzer gewechselt. Anfang des Jahres wurde dann bekannt, dass die Solidare Real Estate Holding GmbH mit Sitz an der Kaiserswerther Straße den Komplex erworben hat und dort ein Hotel mit Micro-Apartements verwirklichen will – mit Wohneinheiten auf einem Raum von weniger als 30 Quadratmetern. Insgesamt sollen in dem Haus 120 Zimmer mit insgesamt 141 Betten entstehen.

Jetzt wurde der Bauantrag in der Bezirksvertretung 1 behandelt – und es gab keine Beanstandungen. Der Planungsausschuss hatte bereits 2013 den Vorbescheid für die Umnutzung und Teilaufstockung des damaligen Bürogebäudes beschlossen. Dieser wurde zum damaligen Zeitpunkt seitens des Antragstellers aber nicht umgesetzt. Zwischenzeitlich wurde der Gebäudekomplex 2015 sogar in die Denkmalliste eingetragen. Im Anschluss hatte die Denkmalbehörde mitgeteilt, dass eine Aufstockung denkmalrechtlich nicht mehr erlaubnisfähig sei – was von dem Investor mittlerweile aber auch nicht mehr beantragt wird.

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Entgegen der damaligen Planung sind nunmehr 120 Zimmer (statt 84) geplant. Gleichzeitig reduziert sich die beantragte Bettenzahl von 168 auf 141. Die Hotelnutzung sei „ausnahmsweise zulässig“, heißt es von der Verwaltung, denn der Bebauungsplan sehe dort eigentlich Wohnen als Zweck vor. Eine Umnutzung des Gebäudes in Wohnen sei aufgrund der Lage zwischen zwei verkehrsreichen Straßen – Vagedes- und Rochusstraße – und der damit vorhandenen Lärmsituation nicht realisierbar.

Bedingt durch die Nutzung soll der Haupteingang von der Vagedesstraße an die Rochusstraße verlegt werden. Für die Herstellung eines behindertengerechten Zugangs ist die Errichtung eines Eingangspodestes mit Treppe und Rampe erforderlich. Auch eine Hotelvorfahrt soll entstehen, durch die vier Stellplätze im öffentlichen Straßenraum wegfallen werden. Die denkmalrechtliche Erlaubnis für den Umbau wurde bereits erteilt.

Der Stellplatzbedarf reduziert sich durch die geringere Bettenzahl gegenüber der Voranfrage auf 20 Stellplätze. Davon können im Innenhof und in der Tiefgarage insgesamt elf Stellplätze nachgewiesen werden. Aufgrund der guten Erschließung durch den öffentlichen Nahverkehr in der nahen Umgebung bestehen keine Bedenken gegen die Ablösung der restlichen neun Plätze in der Anwohnerparkzone. Für das Hotel sind außerdem 15 Fahrradabstellplätze erforderlich, die im Hofbereich und in der Garage nachgewiesen werden. Bäume sind von dem Vorhaben nicht berührt.