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Pempelfort: Franklinbrücke erhält eigenen Radweg

Pempelfort : Franklinbrücke erhält eigenen Radweg

Auf der Brücke von Pempelfort nach Düsseltal wird beidseitig ein Radfahrstreifen angelegt. Dann entfällt jeweils die rechte Fahrbahn. Die Leistungsfähigkeit der Brücke für Autofahrer soll diese Maßnahme nicht beeinträchtigen.

Als Radfahrer die Franklinbrücke von Pempelfort rüber nach Düsseltal überqueren zu müssen, kann zu einem gefährlichen Erlebnis werden. Hinzu kommt das komplizierte Straßengeflecht kurz vor der Brücke auf Pempelforter Seite, wo Moltke-, Tussmann-, Bagel-, Schirmer- und Franklinstraße zusammentreffen. An der Situation soll sich jetzt einiges ändern.

In der Sitzung der Bezirksvertretung 1 am kommenden Freitag wird die Stadtverwaltung über entsprechende Umbaupläne berichten, die vor allem auf einen Lückenschluss des städtischen Radhauptnetzes abzielen. Auf der Franklinbrücke soll beidseitig ein zwei Meter breiter Radfahrstreifen markiert werden. Dadurch würde jeweils der rechte Fahrstreifen für Autofahrer entfallen, eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit für Autofahrer befürchtet die Verwaltung durch diese Maßnahme aber nicht.

Auch Bagel- und Moltkestraße sollen direkt an diese neuen Radwege auf der Brücke angeschlossen werden. Für den Kreuzungsbereich von Franklinbrücke, Bagel- und Moltkestraße ist Folgendes vorgesehen: In der Bagelstraße wird ein Radfahrstreifen für den Verkehr rechts in Richtung Brücke wie auch für Abbieger links in die Moltkestraße angelegt. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit sollen diese sowohl in der Bagel- als auch in der Moltekestraße rot eingefärbt werden. Für den links abbiegenden Radverkehr von der Franklinbrücke in die Bagelstraße ist ein "geschütztes Abbiegen über eine indirekte Radverkehrsführung im Seitenraum" vorgesehen, heißt es in der Informationsvorlage der Verwaltung.

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Auch auf der anderen Seite der Franklinbrücke wird es nicht unerhebliche Eingriffe in den bisherigen Straßenverkehr geben. Auf der Rethelstraße ist auf dem Streckenabschnitt zwischen Humboldt- und Achenbachstraße ebenfalls auf beiden Seiten ein Radweg vorgesehen. Mit dem geplanten Umbau werde der beabsichtigte Netzanschluss für Radfahrer von der Franklinbrücke bis an die Achenbachstraße geschaffen.

Aufgrund des Radweges auf dem Rethelstraßenstück soll das bisherige Querparken durch Längsparken ersetzt werden. Der vorhandene Baumbestand bleibe erhalten, versichert die Verwaltung. Da die Weiterfahrt auf der Rethelstraße für den Radverkehr wegen der Einbahnstraßenregelung nicht möglich ist, sollen im überplanten "Eingangsbereich Rethelstraße" einige Fahrradabstellmöglichkeiten angeboten werden.

Noch Zukunftsmusik sind eigene Radwege auf der Prinz-Georg-Straße. Zwar empfehlen Gutachter vor dem Hintergrund, dass die Straße in das Radhauptnetz aufgenommen werden soll, in beiden Fahrtrichtungen Radwege auf der Fahrbahn anzulegen, eine Entscheidung darüber steht aber noch aus. Das Stadtteilgremium hatte die Verwaltung in einer vergangenen Sitzung gebeten, den bisherigen Radweg auf dem Bürgersteig für Nutzer besser erkennbar zu machen. Da sich Radfahrer und Fußgänger - entsprechend ausgeschildert - den Weg aber teilten und es sich daher nicht um einen ausgewiesenen Radweg handle, rät das Amt für Verkehrsmanagement davon ab. Ohnehin würden Radfahrer die Straße bevorzugen, "Probleme sind hierdurch nicht bekannt", so das Amt.

(RP)