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Wettbewerb in Düsseldorf-Oberkassel: Neues Hochhaus soll im Belsenpark gebaut werden

Politik in Düsseldorf : Neues Hochhaus soll im Belsenpark gebaut werden

Die Politik im Stadtbezirk 4 tagt zum ersten Mal in ihren neuen Räumen im Hallenbad an der Pariser Straße. Dort wird es am Mittwoch unter anderem um ein Hochhaus gehen, für den es einen Wettbewerb geben soll.

Zum ersten Mal darf die Bezirksvertretung 4 in ihren neuen Räumen an der Pariser Straße 41 tagen. Im zweiten Obergeschoss des vor ein paar Tagen eröffneten Hallenbads Rheinblick hat das Gremium einen großen Veranstaltungsraum. Die Sitzung findet am Mittwoch, 1. September, ab 15 Uhr statt, auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Bauprojekt in Oberkassel, das den Namen „Mixed-Use-Hochhaus“ trägt.

Was genau steckt hinter der Bezeichnung? Das Immobilienunternehmen Pandion plant gemeinsam mit der Stadt einen Wettbewerb, um das westliche Grundstück im Belsenpark zu bebauen. Bei dem Verfahren sollen Architektenteams Entwürfe gestalten für den Neubau eines Mixed-Use-Hochhauses, in dem es Platz gibt für Wohnen, Gewerbe und teilöffentliche Flächen.

Wo genau befindet sich das Areal? Das Plangebiet des zukünftigen Hochhauses liegt an der Prinzenallee 18, zwischen dem Heerdter Sandberg im Norden und dem Greifweg im Süden. Der südöstliche Bereich – der sogenannte Belsenpark I – wurde bereits realisiert und umfasst Wohngebäude, Büros, Geschäfte für den täglichen Bedarf sowie weitere mischgenutzte Gebäude. Westlich verläuft die Brüsseler Straße (B7), die den Bürostandort Seestern mit dem nördlichen Teil der Düsseldorfer Innenstadt verbindet und linksrheinisch weiter nach Kaarst führt. 6100 Quadratmeter misst das Plangebiet.

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Was wird von den Architekten erwartet? Die Bewerber müssen den im Hochhausrahmenplan festgelegten Traditionshorizont von knapp 110 Metern berücksichtigen, das Quartier soll gut angebunden werden, außerdem soll es Platz geben für bezahlbare Wohneinheiten. Unempfindliche Nutzungen oder freifinanzierte Wohneinheiten mit besonderen Schallschutzkonzepten sollen die dahinterliegenden, preisgedämpften und im Quartier nachzuweisenden geförderten Wohneinheiten vor Lärm schützen.