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Düsseldorf: Politiker diskutieren über Anwohnerparken

Düsseldorf : Politiker diskutieren über Anwohnerparken

Die Verwaltung hat ein Konzept entwickelt, wonach südlich der Luegallee die Anwohnerpark-Zone von 8 bis 20 Uhr gelten soll. Mit Parkscheibe dürfen Autos dann dort nur noch eine Stunde parken.

Die linksrheinischen Bezirksvertreter treffen sich am Mittwoch, 26. Februar, um 15 Uhr zu ihrer öffentlichen Sitzung im Bezirksrathaus, Luegallee 65. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die unendliche Geschichte Parken in Oberkassel.

Das Amt für Verkehrsmanagement hat dazu ein Konzept entwickelt, wonach die Zeiten in den Bewohnerparkgebieten in einem Abschnitt südlich der Luegallee von Montag bis Freitag auf 8 bis 20 Uhr geändert werden sollen. Das Parken mit Scheibe soll im gleichen Bereich auf eine Stunde begrenzt werden. Diese Regelung ist als dreimonatiger Probelauf vorgesehen mit dem Ziel, danach auch ganz Oberkassel und Teile Niederkassels einzubeziehen.

Die städtischen Verkehrsplaner sind überzeugt, dass die kürzlich eingeführten verstärkten Kontrollen Sinn machen, und dokumentieren das mit einer beachtlichen Zahl an Verstößen von Verkehrsteilnehmern. So wurden im Zeitraum vom 22. Januar bis 4. Februar 1564 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung festgestellt. Das bedeutet, Zweite-Reihe-Parker bleiben im Fokus, illegales Gehwegparken und zugestellte Rettungswege ebenfalls. Angesichts der hohen Zahl an Verstößen ist zu erwarten, dass die Bezirksvertreter dem Konzept zustimmen werden.

Ein anderes Thema, das vor allem die Niederkasseler bewegt, ist die Neubebauung an der Ecke Quirin-, Oberkasseler Straße. Dort entsteht ein neues Wohnensemble unter dem klangvollen Namen Quirinus-Quartier. Das Vorhaben wurde von der Bezirksvertretung 4 bereits genehmigt (die RP berichtete). Am Mittwoch geht es nun um die Abrissanträge für das seit Anfang Januar leerstehende Gebäude des Kaiser's Supermarktes und die benachbarte ehemalige Gaststätte "Haus Peters".

Auch dieser Tagesordnungspunkt wird keine großen Diskussionen auslösen. Denn: Bei einem Ortstermin mit dem Investor haben Politik und Verwaltung festgestellt, dass die Fassade des aus dem Jahr 1912 stammenden "Haus Peters", anders als ursprünglich geplant, nicht erhalten werden kann. "Wir werden sie aber originalgetreu nachbauen", verspricht Bauunternehmer Markus Himmels.

(RP)