Düsseldorf Oberkassel : Heerdter Sandberg wird abgepollert

In Höhe der griechischen Schule wird die Straße für den Verkehr gesperrt.

Die Straße ­Heerdter Sandberg verbindet die Hansa-  mit der Prinzenallee. Obwohl sie eine Anliegerstraße ist, wird sie von vielen Pendlern als Abkürzung von der und zur B7 genutzt. Jetzt bekommt der Heerdter Sandberg seinen Status als Anliegerstraße zurück, indem der Durchgangsverkehr ausgesperrt wird. Vorgesehen ist, die Straße zur Sackgasse zu machen und in Höhe der griechischen Schule abzupollern, ähnlich wie auf der Schanzenstraße. So ist eine Durchfahrt von der Hansa- zur Prinzenallee und umgekehrt nicht mehr möglich. Für Rettungsfahrzeuge und die Awista werden zwei Steckpfosten angebracht. Ein Wendepunkt wird vor der Zufahrt zur Garagenanlage eingerichtet und mit einem Halteverbot versehen. Es entfallen drei Parkplätze. Die linksrheinischen Bezirksvertreter haben das einstimmig beschlossen. Die Kosten liegen bei etwa 1500 Euro.

Die etwa 300 Meter lange Straße Heerdter Sandberg liegt an der Grenze Oberkassel/Heerdt. Die Fahrbahn ist im Schnitt sechs Meter breit, einseitig wird geparkt. Mit Ausnahme eines Gewerbekomplexes ist sie mit Wohnungen bebaut. Die Anwohner waren es dann auch, die sich über den Verkehr beschwert hatten. Sie klagten über Lärm und Rückstau, und dass sie besonders morgens und nachmittags unter dem Berufsverkehr leiden würden. Auch die griechische Schule hatte um eine Verkehrsberuhigung gebeten. Von Vorteil für die Anlieger ist auch, dass die stark beanspruchten Parkplätze unterhalb der B7-Brücke künftig nur noch über die Prinzenallee erreicht werden können.

(hiw)