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Oberkassel: Gesamtschule fürs Linksrheinische

Düsseldorf Oberkassel : Gesamtschule fürs Linksrheinische

Der Düsseldorfer Stadtrat hat die Prüfung für den Neubau einer Gesamtschule im Linksrheinischen gemeinsam mit der Nachbargemeinde Meerbusch beschlossen.

Die Mehrheit der linksrheinischen Bezirksvertreter aus CDU und FDP hat sich angesichts steigender Schülerzahlen durch neue Wohngebiete ein drittes Gymnasium für Oberkassel gewünscht. Der Wunsch geht nicht in Erfüllung. Denn der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung eine interkommunale Gesamtschule im Linksrheinischen gemeinsam mit der Nachbargemeinde Meerbusch beschlossen. Nun soll geprüft werden, wo es in Düsseldorf oder Meerbusch ein geeigneter Standort dafür gibt.

Über den Beschluss freut sich dagegen die Opposition (SPD, Grüne und Linke) im Oberkasseler Rathaus. „Wir haben lange für eine Gesamtschule an einem linksrheinischen Standort gekämpft“, sagte Tobias Kühbacher (SPD). Engagement und Ausdauer hätten sich gelohnt: „Denn nun schaffen wir einen notwendigen und sinnvollen neuen Schulstandort im Linksrheinischen.“ Schließlich müssten jedes Jahr Anmeldungen von etwa 250 Kindern, die eine Gesamtschule besuchen wollen, abgelehnt werden, ergänzt Kühbacher. Oliver Schreiber, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion sagt: „Mit einer weiteren Gesamtschule wollen wir den Weg weitergehen und in Düsseldorf ausreichend Kontingente schaffen.“ Ein zusätzlicher Standort im Düsseldorfer Norden sei bereits politisch beschlossen.

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Enttäuschung dagegen bei der CDU. Sven Holly erinnerte während der Sitzung an die Elternumfrage 2016 und sagte: „Die Befragung hat gezeigt, dass 85,1 Prozent der linksrheinischen Eltern ihre Kinder auf ein Gymnasium schicken wollen.“ Daraufhin ließ die Verwaltung wissen, dass die Elternbefragung zwar ein wichtiges, aber nicht ausschließliches Kriterium für die weitere Planung von Schulen sei.