Düsseldorf Oberkassel : David Kuhl leitet die Oberkasseler Diakonie

Er ist Chef der linksrheinischen Diakonie-Einrichtungen und Nachfolger von Peter Wienß.

Es gibt ihn wieder – den von der Stadtbezirkskonferenz initiierten „lebendigen Adventskalender“. Allerdings hat er sich etwas verändert und läuft jetzt unter dem Namen „Offene Türen im Advent“. Denn die linksrheinischen Mitglieder, Einrichtungen und Initiativen öffnen an den folgenden 24 Tagen täglich ihre Türen für alle Bürger. „Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das vom gemütlichen Beisammensein bis zum Konzert reicht“, wie Bettina Orthey, Leiterin der Stadtbezirkskonferenz mitteilt. Sämtliche soziale Einrichtungen, beide Kirchen und auch das Ökotop seien dabei. Los geht es am Sonntag, 2. Dezember, mit „Singen zum 1. Advent“ im Gemeindezentrum der Philippuskirche, Hansaallee 300.

Einen Ausblick auf das nächste Jahr gibt David Kuhl als neuer Abteilungsleiter der linksrheinischen Diakonie und zuständig für die Zentren plus, den Wohnpark Oberkassel und das Dorothee-Sölle-Haus. „Ich habe ein gut geführtes Haus übernommen“, sagt Kuhl und betont, dass sein Vorgänger, Peter Wienß, der im Ruhestand ist, große Herausforderungen gemeistert habe. Denn unter dessen Regie waren die sozialen Einrichtungen an Hansaallee und Gemünder Straße etabliert worden.

So kann Kuhl auf Bewährtes zurückgreifen wie das Stadtteil-Singen, dass im nächsten Jahr fortgeführt wird. „Es kommt gut an, hat sich inzwischen herumgesprochen.“ Nach einer Pause im vergangenen Jahr werden auch Seniorentag und Hortensienfest wiederbelebt. Eine weitere Folge von „Tanz und Takt“ steht ebenfalls auf dem Programm: „Beim Start Anfang November sind 100 Besucher gekommen“, freut sich Kuhl. Ganz neu Im Angebot: „Ein Nähtreff für Japaner in Kooperation mit den Oberkasseler Keyworkern“.

Es gibt aber noch etwas, das der neue Chef bald in Angriff nehmen will, nämlich den Umbau des Grünbereichs zwischen Zentrum plus und Wohnpark an der Gemünder Straße. „Denn viel spielt sich vorwiegend im und am Dorothee-Sölle-Haus ab“, hat Kuhl festgestellt. „Das wollen wir ändern und das Zentrum plus mehr in den Mittelpunkt rücken.“ Zum Beispiel könnte der Vorgarten so hergerichtet werden, dass dort Veranstaltungen möglich seien.

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