Oberkassel: Benefizrennen der Kita-Kinder von St. Antonius

Düsseldorf Oberkassel : Kinder wetteifern um Spenden für ihre Kita

Der Förderverein der Kita St. Antonius hatte einen Spendenlauf organisiert an dem die Kinder mit Begeisterung teilnahmen. Der Erlös ist für neue Spielgeräte gedacht.

Mit Roller, Fahrrad, Skateboard oder zu Fuß geht es für die Kinder der Kita St. Antonius immer rund um die St. Antoniuskirche. Ziel ist, möglichst viele Runden zu drehen. Ihr Eifer ist groß, schließlich machen sie das für ihre Kita. Bei ihrem vom Förderverein organisierten Spendenlauf versuchen sie, ihren Sponsoren so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu locken. Die Spenden werden dafür genutzt, den Außenbereich des Kindergartens auszubauen. Ein Wigwam, eine Sitzgruppe für den Kleinkinderbereich, ein Holzpferd und eine Erweiterung der Rutschen sind geplant. „Ich finde das super, weil man sehen kann, dass das Geld direkt ankommt“, findet Katrin Mühlen, Mutter von Teresa (3) und Marlene (5), die beide am Rennen teilnehmen.

„Das ist anstrengend“, ruft Teresa ihren Eltern zu, trotzdem ist sie nicht zu bremsen. Selbst ein kleiner Sturz mit dem Roller kann sie nicht aufhalten. Nach einer kurzen Verarztung geht es direkt weiter und die Mama läuft zur Unterstützung mit. Zusätzliche Spenden könne ihre Mutter sich damit nicht erlaufen, stellt Teresa klar. „Sie hat ja keine Stempelkarte.“

Marlene hat ein festes Ziel. Zehn Runden will sie laufen. Und die schafft sie auch voller Stolz. „Das war gar nicht so anstrengend“, findet sie. Die gleiche Rundenzahl hat auch Erzieherin Daniela Ollertz erreicht. Sie ist spontan mitgelaufen und wird von ihren Kolleginnen gesponsert. „Die Kinder haben sich gefreut und für die Kita mache ich das gerne“, sagt sie ein wenig atemlos.

Einen konnte aber keiner schlagen. Julius hat es mit seinem Roller auf 27 Runden gebracht. „Ich bekomme drei Medaillen“, ruft er fröhlich. Seine Mutter, Maren Fach, ist froh, dass sie sich dieses Jahr für einen Festbetrag als Spende entschieden hat. „Ich habe aus dem letzten Lauf gelernt“, lacht sie. „Ich habe ja noch zwei Kinder im Rennen, das wäre teuer geworden. Am Ende haben die 43 Kinder 1.894 Euro zusammengebracht.

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