Düsseldorf: CDU will Antworten nach Brücken-Sperrung

Politik in Düsseldorf : CDU will Antworten nach Brücken-Sperrung

Die Christdemokraten im Linksrheinischen fürchten, dass die Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke für Schwerlaster Auswirkungen auf den Verkehr im Linksrheinischen haben wird. 30-Tonner sollen nämlich in Zukunft über die Oberkasseler Brücke fahren.

Ohne vorherige Ankündigung wurde die Theodor-Heuss-Brücke Ende November für Lkw, die mehr als 30 Tonnen wiegen, gesperrt. Die Verwaltung empfiehlt unter anderem, über die Oberkasseler Brücke auszuweichen. „Daraus ergeben sich eventuell Nachteile für die – ohnehin angespannte – linksrheinische Verkehrslage“, sagt die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 4, die in der Sitzung am Mittwoch, 11. Dezember, eine Anfrage zur Sperrung stellt. Die Mitglieder des Gremiums kommen um 15 Uhr im Rathaus Oberkassel an der Luegallee 65 zusammen.

Warum ist das Thema so wichtig? In Düsseldorf gibt es im Augenblick kaum ein anderes Thema, das so heiß diskutiert ist wie der Verkehr. Die Umweltspur, deren Auswirkungen auch im Linksrheinischen zu spüren sein sollen, wie Bezirksbürgermeister Rolf Tups bereits festgestellt hat, polarisiert. Dazu kommt der Brücken-Abriss am Heerdter Lohweg. Die Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke für den Schwerlastverkehr könnte jetzt noch eine zusätzliche Belastung für die vier Stadtteile im Stadtbezirk 4 bedeuten. Die CDU möchte vor allem wissen, wann die Verwaltung festgestellt hat, dass es Schäden an der Brücke gibt und wie lange eine Instandsetzung dauern wird. Außerdem fragt die Fraktion nach, ob Ausweichrouten ausgeschildert sind.

Gibt es Möglichkeiten, damit sich die Lage entspannt auf den Straßen? Diese Frage stellt die CDU ebenfalls und will von der Stadt wissen, ob Maßnahmen ergriffen werden, damit die Straßen durch die Umleitungen in Oberkassel, Niederkassel, Lörick und Heerdt nicht noch stärker belastet werden.

Was steht außerdem auf der Tagesordnung? In der letzten Sitzung des Jahres wird es unter anderem auch um freies Wlan im Linksrheinischen gehen. Die Politik will wissen, welche öffentlichen Gebäude und Einrichtungen Wlan-Zugänge haben, wie Schulen und Jugendclubs im Linksrheinischen ausgestattet sind und welche Zugangspunkte die Stadt in Zukunft schaffen will. Die CDU ist überzeugt, dass viele öffentliche Einrichtungen ein digitales Angebot bereitstellen können.

(nika)