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Zwei weitere Schulen in Düsseldorf erhalten Kunst am Bau.

Kunst am Bau in Düsseldorf : Zwei weitere Schulen erhalten Kunstwerke

Entsprechende Künstler-Wettbewerbe sollen im März von der Kunstkommission ausgelobt werden. Für die Realisierung der Kunst am Bau stehen insgesamt rund 230.000 Euro bereit.

Die Kunstkommission der Stadt nimmt immer wieder größere Sanierungs- und Umbauarbeiten von Schulen zum Anlass, um dort Kunst am Bau zu realisieren. So hat beispielsweise schon das Goethe-Gymnasium in Düsseltal eine 91 Meter lange Zaunskulptur der Künstlerin Selma Gültoprak erhalten und auf dem Schulhof der Franz-Vaahsen-Schule in Wittlaer wurde das Kunstwerk „Widerstand“ von Moritz Hirsch installiert. Für das Friedrich-Rückert-Gymnasium in Rath und die Grundschule Himmelgeist wurden bereits entsprechende Wettbewerbe durchgeführt. Nun hat der Kulturausschuss der Stadt die Durchführung von Kunst-am-Bau-Wettbewerben für zwei weitere Schulen beschlossen, die von der Kunstkommission ausgelobt werden sollen.

Ein Kunstwerk soll künftig die Joseph-Beuys-Gesamtschule an der Siegburger Straße in Oberbilk schmücken. Die Schule erhält aufgrund des steigenden Raumbedarfs mehrere Neubauten. Dabei wird auch das Bestandsgebäude saniert und entlang einer verbindenden Magistrale drei neue Schulgebäude errichtet. Zusätzlich werden auf dem Schulgelände eine neue Mensa gebaut und sämtliche Außenanlagen neu gestaltet.

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Zu dem Kunstwettbewerb für die Joseph-Beuys-Gesamtschule werden Mitte März vier bis fünf Künstler geladen. Ihre Entwürfe sollen „das Selbstverständnis der Schule und ihre Identifikation aufgreifen. Ziel wäre es, das Profil der Schule so weiter zu schärfen“, teilt die Stadt mit. Für die spätere Realisierung des Kunstwerks stehen bis zu 100.000 Euro zur Verfügung.

Auch für den Schulneubau am Heinzelmännchenweg in Grafental ist Ende März ein Wettbewerb mit bis zu neun Künstlern geplant. „Die Entwürfe sollen sich nicht nur auf die Architektur des Gebäudes beziehen, sondern auch das Profil der neugegründeten Schule schärfen und sichtbar machen“, teilt die Stadt mit.

Sie hatte auch für den Bau des neuen städtischen Gymnasiums einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Den besten Entwurf reichte die Arbeitsgemeinschaft Gina Barcelona Architects (Barcelona) und SHA Scheffler Helbich Architekten (Dortmund) ein.

Entstehen sollen fünf Kuben, die als „Lernhäuser“ um einen mittigen Verbindungsweg angelegt werden. Jeweils ein Geschoss soll künstlerisch gestaltet werden. Im Fokus stehen dabei die zentralen Begegnungsräume zwischen den Klassenzimmern. Für die Kunst am Bau werden bis zu 126.000 Euro bereitgestellt. Der Neubau der vierzügigen Schule für rund 1000 Schülerinnen und Schüler mit Dreifachsporthalle wird voraussichtlich 65 Millionen Euro kosten. Der Baubeginn ist für 2023 geplant.