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Oberbilk: Graffiti-Künstler verschönern Häuserfassade in Oberbilk

Oberbilk : Graffiti-Künstler verschönern Häuserfassade in Oberbilk

Als Student hat André Raab als Graffiti-Künstler gearbeitet und zum Beispiel auf Auftrag U-Bahnhöfe gestaltet. Vielleicht ist dem Oberbilker Rechtsanwalt deshalb die triste Fassade an einem Gebäude an der Mindener Straße nahe dem Land- und Amtsgericht in Oberbilk aufgefallen. Um daran etwas zu ändern, hat Raab Kontakt zu dem Verein Farbfieber aufgenommen, der Kunst im öffentlichen Raum fördert, und zu den Graffiti-Künstlern Tom alias "Herr von Bias" aus Berlin und Kosta Jakson alias KJ263 aus Düsseldorf. Entstanden ist ein Gemeinschaftsprojekt, das in Kürze abgeschlossen werden soll: So verzieren die beiden Künstler die fast 200 Quadratmeter große Häuserfassade mit ihrer Sprühkunst. Für die Arbeiten an dem Großprojekt wurde sogar eine Gelenkteleskop-Arbeitsbühne angemietet.

Raab hofft, dass die Kunst vor Ort, die thematisch einen "gewissen Bezug zum Gericht" haben soll, mehr sein wird als ein schöner Anblick für Besucher und Anwohner. Denn mit dem Projekt will er auf die oft schlechten Arbeitsbedingungen von Graffiti-Künstlern aufmerksam machen: Für ihre mehrtägige Arbeit in Oberbilk würden die Künstler zum Beispiel nur eine Aufwandsentschädigung erhalten.

(semi)