1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Stadtteile
  5. Oberbilk

Förderung für Verein in Düsseldorf-Oberbilk: 87.000 Euro für Tunrgemeinde von 1881

Förderprogramm in Düsseldorf : 87.000 Euro für Oberbilker Verein

Die Turngemeinde von 1881 will mit dem Geld ein Beachvolleyball- und Beachhandball-Feld bauen. Der Verein bekam Fördermittel aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“. Damit will die Landesregierung Vereinen eine nachhaltige Modernisierung und Sanierung ihrer Anlagen ermöglichen.

Auch wenn der Vereinssport bedingt durch die Corona-Pandemie pausieren muss, gibt es zwischendurch für den einen oder anderen Verein doch mal eine gute Nachricht. Diesmal für die Turngemeinde von 1881, „den familienfreundlichen Sportverein im Südpark“, wie es auf der vereinseigenen Webseite heißt. Der Oberbilker Verein erhält aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ eine Förderung in Höhe von 87.581 Euro. Mit dem Geld will die Turngemeinde ein Feld für Beachvolleyball und eines für Beachhandball anlegen. Basketball, Handball, Tennis, Faustball und Volleyball werden angeboten, außerdem Yoga und Pilates. Es gibt auch Einheiten speziell für Eltern und Kinder. Und die Turnrgemeinde organisiert regelmäßig einen Lauftreff.

Die Turngemeinde von 1881 ist nicht der erste Verein aus Düsseldorf, der Mittel aus dem Fördertopf für Sportstätten bekommen hat. Mehr als 1500 Sportvereine aus ganz NRW konnten profitieren, zuletzt der Eisenbahner-Sportverein Blau-Weiss Düsseldorf 1926 aus Flingern-Nord, der mit den 76.000 Fördergeld Sanitäranlagen und die Tennisplätze erneuern will.

Mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro hat die schwarz-gelbe Landesregierung für das Programm „Moderne Sportstätte 2022“ das größte Sportstättenförderprogramm, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat, aufgelegt. Damit soll den Vereinen eine nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie der Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen ermöglicht werden. Wer aus dem Fördertopf Mittel beantragen will, der reicht eine Projektskizze über den jeweiligen Stadtsportbund, Stadtsportverband, Gemeindesportverband oder Kreissportbund bei der Staatskanzlei ein, die dann die Förderentscheidung trifft. Das Programm läuft bis 2022.