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Düsseldorf: Weihnachtsbaum in Oberbilk „ausgesetzt“

Müll in Düsseldorf : Weihnachtsbaum in Oberbilk „ausgesetzt“

Für illegal entsorgte Tannen kann es ein Verwarngeld von 20 bis 40 Euro geben.

Manche können es kaum abwarten, ihre Weihnachtsbäume loszuwerden. Wie ein Oberbilker, der seinen Baum auf ein Stück Wiese an der Arminstraße „ausgesetzt“ hat. Offiziell holt die Awista die Bäume erst ab dem 8. Januar ab und weist darauf hin, dass die Tannen nicht schon vor diesem Termin an die Straße gestellt werden sollen. „Wenn jetzt Leute ihre Bäume ,im Vorgriff’  früher vor ihr Haus stellen, ist das ordnungswidrig und allgemein ärgerlich“, sagt ein Sprecher der Stadt. Solche Bäume könnten Bürger beim Umweltamt melden, „das Amt würde aber in diesem Fall die normalen Sammeltermine der Awista abwarten“, so der Sprecher. Möglich sei die Meldung über die App „Düsseldorf bleibt sauber“, bei der ein Foto und die GPS-Daten hochgeladen werden können.

Wer seinen Abholtermin nicht abwarten kann, – die letzten sind am 16. Januar –, der kann seinen Baum auch selbst zum Recyclinghof bringen, sagt Awista-Sprecher Ralf Böhme. Sofern ein Baum nicht verkehrsgefährdend rumliegt, wartet die Awista bis zum Abholtermin im jeweiligen Stadtteil. „Oft passiert es auch, dass Bäume nach der Abholung rausgestellt werden“, sagt Böhme, die meisten würden innerhalb von ein oder zwei Wochen bei den Straßenreinigungen eingesammelt. Die Verursacher dürften in der Regel nicht zu ermitteln sein, sagt der Sprecher der Stadt. „Wenn doch, droht ein Verwarngeld von 20  bis 40 Euro.“

(nika)