Niederkassel: Planung für St. Anna-Grundstück

Niederkassel: Planung für St. Anna-Grundstück

Im August 2016 wurde der letzte Gottesdienst in der Kirche gefeiert.

Das Planungsverfahren für die neue Nutzung des 7000 Quadratmeter umfassenden Kirchengrundstücks von St. Anna ist angelaufen. "Wir haben mittlerweile die 15 Investoren angeschrieben, die sich bis Ende 2016 bei uns gemeldet haben", gibt Pfarrer Michael Dederichs Auskunft. "Grundlage ist der Konzeptentwurf des von der Gemeinde beauftragten Planungsbüros, der in Zusammenarbeit mit Mitarbeiten des Erzbischöflichen Generalvikariates, der Stadtverwaltung und unseres Kirchenvorstandes entwickelt worden ist. Noch in der ersten März-Hälfte werden aufgrund von Referenzobjekten acht Interessenten ermittelt, die dann in einen Wettbewerb eintreten werden", so Dederichs.

Dabei sind einige Vorgaben zu erfüllen. Das Grundstück wird nur in Erbpacht vergeben, es bleibt im Besitz der Kirche. Pfarrer Dederichs: "Der Kirchenvorstand möchte neben der Kita an diesem Standort weitere soziale Einrichtungen beheimaten wie zum Beispiel eine Sozialstation, Krabbelgruppen oder Bildungsangebote." Dazu stehe die Kirchengemeinde in Verhandlungen mit anderen Trägern, die am Standort St. Anna mit einem Angebot präsent sein wollen. Das gesamte Verfahren wird vom Erzbischöflichen Generalvikariat begleitet.

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Mittlerweile steht schon fest, dass nach Abriss des maroden Kita-Altbaus ein Neubau für eine dreigruppige Kindertagesstätte auf dem Gelände errichtet wird. Sie bleibt in der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Antonius und St. Benediktus. Die vier Baumfällungen im Bereich der heutigen Kita, die sich im Winkel von Pastor-Zentis-Weg und Alt-Niederkassel befindet, haben allerdings nichts mit dem Kita-Neubau zu tun, die Bäume waren schlichtweg morsch.

(hiw)
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