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Düsseldorf-Niederkassel: Altes Schwimmbad-Grundstück ist verkauft

Bauen in Düsseldorf : Altes Schwimmbad-Grundstück ist verkauft

Die Landmarken AG will Wohnungen auf dem 5500 Quadratmeter großen Areal in Niederkassel schaffen. Es soll Platz geben für Familien, Singles und auch Auszubildende.

Das Grundstück an der Grenze zu Oberkassel, auf dem vor knapp drei Jahren das alte Oberkasseler Schwimmbad abgerissen wurde, ist jetzt verkauft worden. Den Zuschlag gab die Stadt der Landmarken AG, die auf dem etwa 5500 Quadratmeter großen Areal vor allem Wohnraum schaffen will. Gemeinsam mit dem Essener Familienunternehmen Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH soll das Quartier mit dem Projektnamen „Goldeck“ entstehen.

Im März 2017 rückten die Bagger an, um das stillgelegte Oberkasseler Hallenbad an der Lütticher Straße 1 abzureißen. Lange Zeit war nicht klar, was mit dem Filetgrundstück passieren soll. Schließlich gab es den Wettbewerb „Wohnen von morgen“, an dem Studenten unterschiedlicher Hochschulen teilnahmen. Die Studenten sollten unter anderem in ihren Entwürfen in die Zukunft blicken, sich vorstellen, wie die Menschen in 20 bis 30 Jahren leben wollen, wie verschiedene Zielgruppen beim Thema Wohnen unter einen Hut gebracht können und welche Voraussetzungen für die Mobilität benötigt werden.

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Der Siegerentwurf stammte damals von zwei Studentinnen von der Peter Behrens School of Arts (PBSA) in Düsseldorf, die die Jury mit modularer, nachhaltiger und flexibler Bauweise überzeugt hatten. Wichtig war der Politik damals auch, dass die Durchmischung stimmt und es etwa Platz gibt für Azubi-Wohnungen. Das wollen die Projektentwickler offenbar auch umsetzen. 116 Wohnungen sollen gebaut werden in Niederkassel, 40 Prozent des Wohnraums soll im geförderten oder preisgedämpften Segment liegen. Es wird Wohneinheiten geben für Familien, für Singles und eben die Auszubildenden – das freut Bezirksbürgermeister Rolf Tups (CDU). „Wir haben am Seestern viele Azubis“, sagt Tups. Neben Wohnen ist auch Gastronomie geplant und eine Großtagespflege.

„Uns war es wichtig, für das Goldeck einen Partner zu finden, der mit dem gleichen Anspruch wie wir Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert schaffen will“, sagt Sylvia Friederich von der Landmarken AG. Bis es losgeht mit dem Bau, wird es aber noch ein bisschen dauern. Zuerst werden die Pläne der Bezirksvertretung vorgelegt, die dann zustimmen muss. „Aber ich bin froh, dass sich endlich was tut“, sagt der Bezirksbürgermeister.