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Die Schützen in Düsseldorf Niederkassel haben Jubiliare geehrt.

Sommerbrauchtum in Düsseldorf : Schützen melden sich zurück

In Niederkassel trafen sich die Schützen, um der toten zu gedenken und Jubilare zu ehren. Vorher gab es Musik in den geschmückten Straßen.

Die Klänge des Tambourcorps Niederkassel und der Kapelle Niederaußem sowie die mit Fähnchen geschmückten Straßen erinnern daran, dass jetzt Volks- und Heimatfest-Zeit wäre. „Wir wollen zeigen, dass wir da sind“, stellt Vize-Schützenchef Christoph Faßbender in Vertretung des erkrankten Schützenchefs Marc Klement des St. Sebastianus Schützenvereins 1890 Niederkassel fest.

Deshalb war für die Schützen auch die Ehrung der Toten und drei langjähriger Mitglieder des Vereins eine gute Gelegenheit, sich mit Corona-Abstand im Innenhof des Brauhaus Joh. Albrecht zusammenzusetzen. Vorab versah Faßbender in einer Rede zur Kranzniederlegung am neu errichteten Wegekreuz die corona-gemäß entstandenen drei G’s mit den neuen Begriffen Gemeinschaft, Glaube, Gedenken. „Dies ist eine Gemeinschaft, wir vertrauen auf den Glauben und Gedenken der Toten.“ Faßbender vergleicht den Verein mit einem Oldtimer, der in voller Fahrt zum Halten gebracht wurde. „Wir müssen das ‚Gute Stück‘ auf Kurs halten und in die Hände spucken, um dem Oldtimer neuen Schwung zu geben.“

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Die Ehrennadel für den abwesenden Thomas Vitt, der 40 Jahre Zugehörigkeit feiert und unter anderem als Fahnenoffizier und Betreuer des ersten Damenzugs der St. Hubertuskompanie aktiv war, nahm Reiner Menke, Hauptmann der St. Hubertus Kompanie, entgegen. Sebastian Marx (1. Freischütz-Kompanie) und Kersten Schmalbach (Gesellschaft Reserve) gehören offiziell seit 25 Jahren zu den Schützen. Beide sind 38 Jahre alt, Gründungsmitglieder der Fahnenschwenker und für sie steht fest: „Wir bleiben weitere 25 Jahre dabei.“ Marx, der 2015 im Jubiläumsjahr des Vereins Schützenkönig war, ist Adjutant und damit Stellvertreter des Oberst Franz-Peter Medzech (Reitercorps). Kersten Schmalbach dagegen übt das Amt des zweiten Regiment-Geschäftsführers aus. Die beiden Jubilare, die die Ehrennadeln von Jungschützenkönigin Jana Günther überreicht bekamen, hoffen wie alle anderen Schützen, dass im August 2022 ein ganz regulärer Festzug ziehen kann.