Bilk: Neuer Pfarrsaal von St. Suitbertus eingeweiht

Bilk : Neuer Pfarrsaal von St. Suitbertus eingeweiht

Rappelvoll war's am Sonntag im Pfarrsaal von St. Suitbertus: Nach drei Jahren Planung und einjähriger Bauzeit konnte endlich der renovierte Gemeindesaal an der Fruchtstraße offiziell seiner Bestimmung übergeben und von Dechant Karl-Heinz Virnich eingeweiht werden.

Rund 110.000 Euro hat der Umbau gekostet, den Hauptteil davon hat das Erzbistum übernommen. Zuvor war bereits in einem ersten Bauabschnitt das angrenzende Wohnhaus der Gemeinde, das aus der Nachkriegszeit stammt, saniert worden. Bis zur Renovierung war man nur über dieses Wohnhaus in den Pfarrsaal gelangt — die Renovierung war also im Hinblick auf Brandschutz wie auch Barrierefreiheit dringend angezeigt.

Zur Fruchtstraße hin hat er nun einen separaten und behindertengerechten Eingang und damit zugleich ein kleines Foyer erhalten. Allerdings gab es auch im Innern eine komplette Umgestaltung, "denn der Saal war einfach grottenhässlich", wie Ursula Oertel vom Bau- und Verwaltungsausschuss der Gemeinde berichtet.

Gemeinsam mit dem Architekten Christoph Habbig konnte das vierköpfige Team am Sonntag den Besuchern nun einen neuen, zeitgemäßen Versammlungsort präsentieren. Den in Weiß und Dunkelrot gehaltenen Raum prägt eine große Fensterfront zur Straßenseite hin. "Damit zeigen wir, dass wir uns zum Stadtteil hin öffnen", sagt Oertel. "Die Passanten sollen sehen, was hier im Inneren passiert. Und werden vielleicht angeregt, am Gemeindeleben teilzunehmen", so Architekt Habbig. Die Frontseite des rund 75 Personen fassenden Saals ziert ein großes metallenes Kreuz: Es wurde von einem Kunstschmied der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede geschaffen und ist ein Geschenk des Bauauschusses an die Gemeinde.

Der Pfarrsaal wird übrigens bereits von etlichen Gruppen genutzt, er kann zudem auch extern angemietet werden. So will die gegenüberliegende Papierfabrik Schulte dort ihre nächste Betriebsversammlung abhalten. Als Nächstes soll der Vorplatz der Kirche saniert werden, denn er ist "in seiner Verkehrssicherheit gefährdet", wie Eddi Hofmeister vom Bauausschuss berichtet. Baumwurzel haben dort die Pflasterung gelockert. Wann Baubeginn ist, steht aber noch nicht fest.

(RP/anch)
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