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Unterrath: Neue Grundschulleiterin beginnt

Unterrath : Neue Grundschulleiterin beginnt

Für die Gemeinschaftsgrundschule Beedstraße sucht sie einen neuen Namen.

Drei Jahre lang wurde die Gemeinschaftsgrundschule Beedstraße kommissarisch geleitet, zum Teil von anderen Rektorinnen mitbetreut. Nun hat sie mit Anja König endlich wieder eine eigene Leitung. Dabei ist die neue Rektorin dort kein unbekanntes Gesicht, denn die 43-Jährige ist schon seit drei Jahren als Lehrerin an der Schule tätig und hatte zuletzt, bis das Bewerbungsverfahren abgeschlossen war, schon vorläufig die Schule geführt. "Ich bin hier selber zur Schule gegangen und habe hier vier sehr schöne Jahre verlebt, deshalb liegt mir die Schule besonders am Herzen", sagt König.

Sie hat sich viel für die Zukunft vorgenommen, ist aber zuversichtlich auch viel erreichen zu können. "Das Kollegium ist bereit, auch neue Dinge umzusetzen. Wir arbeiten sehr eng zusammen, sind ein gutes Team", sagt die Rektorin. Sie spricht deshalb auch immer automatisch von "wir" und nicht von "ich". Als Aufgabe sieht es die Leiterin an, die einzügige Schule, die von 95 Schülern besucht wird, bekannter zu machen. "Das Bild der Schule ist doch etwas blass." Dafür sollen Kooperationen im Stadtteil, in dem es noch drei weitere Grundschulen gibt, ausgebaut werden.

"Wir arbeiten beispielsweise nun stärker mit den Kindertagesstätten zusammen und wollen uns an Aktionen in und für Unterrath beteiligen." Geplant ist beispielsweise regelmäßig mit einer Gruppe von Schülern Lieder im benachbarten Seniorenheim Königshof vorzutragen. Und für alle Kinder im Stadtteil wurde von der Grundschule Beedstraße das Projekt "Helfende Hand" umgesetzt und damit Anlaufstellen für Kinder in Notsituationen geschaffen. "Das hat uns schon Aufmerksamkeit gebracht."

Seit einem Jahr nimmt die Schule an der Aktion "Singpause" teil, gibt es hier eine Bücherei und sie ist Teilnehmer beim Buddy-Projekt, das vor allen Dingen die Stärkung der Schüler und ein gutes soziales Miteinander bewirken will. "Mit vielen Projekten haben wir es geschafft, dass die Kinder selbstbewusster und verantwortungsvoller geworden sind", sagt König. Auch die Zusammenarbeit mit der OGS wurde optimiert. Die Rektorin hat noch viel vor. Sie würde gerne mit Eltern und Kinder die Flurwände farbig gestalten, den Schulhof verschönern und einen Werkraum einrichten. Mit ihrem Hund will sie an einer Ausbildung teilnehmen, damit dieser als Schulhund eingesetzt werden kann. "Außerdem wollen wir mit den Schülern zusammen nach einem neuen Namen für die Schule suchen, der mehr die Identität mit der Schule stärkt."

(RP)