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Düsseldorf-Nord: Neue Bezirkspolizisten beginnen ihren Dienst im Norden

Düsseldorf-Nord : Neue Bezirkspolizisten beginnen ihren Dienst im Norden

Anfang Juni haben in den nördlichen Stadtteilen drei neue Bezirkspolizisten ihren Dienst aufgenommen. Polizeioberkommissarin Nicole Young (41) ist ab sofort für den Bezirk Rath-Ost und Mörsenbroich zuständig. Ihr Büro in der Polizeiinspektion Nord liegt bürgernah mitten in ihrem Bezirk. Darüber ist sie sehr froh: "Ein Schritt vor die Tür genügt, um mit den Bürgen zu sprechen und sich ihre Probleme anzuhören."

Auch Polizeihauptkommissar Klaus Luberichs (48) hat seinen Arbeitsplatz vor Ort bezogen. "Ich bin sehr glücklich, dass ich für diese neue Aufgabe ausgewählt worden bin und freue mich auf die neue Arbeit", sagt Luberichs. Der neue Ansprechpartner für die Bürger in Kaiserswerth, Lohhausen und Kalkum ist nun im Bürgerbüro Kaiserswerth anzutreffen. Polizeioberkommissarin Corinna Engel kümmert sich um die Belange der Düsseldorfer in Pempelfort-West. Ihr neuer Arbeitsplatz ist die Polizeiwache auf der Ulmenstraße.

Die Bezirkspolizisten sind fester Bestandteil des Viertels. Insgesamt arbeiten in Düsseldorf 32 Beamte in den verschiedenen Bezirken. Damit ist ein Polizist für etwa 7500 Einwohner zuständig. Wichtig ist dabei vor allem die Erfahrung im Dienst: Denn zukünftig arbeiten die Beamten überwiegend allein. Das kann auch ein Risiko sein: "Wir laufen ja nicht nur durch die Stadtteile und reden mit den Leuten. Jeden Tag bekomme ich Anrufe von der Staatsanwaltschaft und muss auch Haftbefehle vollstrecken", erklärt Nicole Young. Alle drei haben über 20 Jahre Berufserfahrung. Im Wach- und im Streifendienst haben sie alle Facetten der Polizeiarbeit kennengelernt: Von der Unfallflucht über Körperverletzung bis hin zu häuslicher Gewalt und Erpressung. Hauptkommissar Luberich hat darüber hinaus zehn Jahre lang dazu beigetragen, dass die Kollegen in ihren Einsätzen nicht zu Schaden kommen. Als Trainer für Eigensicherung hat er die Kollegen im Umgang mit der Waffe, dem Schlagstock und in der Selbstverteidigung geschult.

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Nicht jeder Polizist ist automatisch auch für den Dienst als Bezirksbeamter geeignet: Neben der beruflichen Erfahrung ist es wichtig, fest in den Stadtteilen verwurzelt zu sein. Wie einst der klassische Schutzmann. Viele Bezirkspolizisten bleiben bis zu ihrer Pensionierung der Ansprechpartner für die Menschen in ihrem Stadtteil. "Als ich das erste Mal die Schulsicherung übernommen habe, haben die Eltern mir auf die Schulter geklopft und mich herzlich begrüßt", erinnert sich Klaus Luberichs.

(RP)