Schulwegsicherheit in Düsseldorf Neuer Verbindungsweg ist im Bau

Mörsenbroich · Der Fußweg soll die Gartenstadt Reitzenstein mit der Graf-Recke-Straße verbinden und einem Umweg von 500 Metern überflüssig machen. Er war gefordert worden, da sich im Umfeld mehrere Schulen und Kindertagesstätten befinden.

 Die Bauarbeiten für den Fußweg zur Gartenstadt Reitzenstein haben begonnen und sollen zum Schulstart fertig sein.

Die Bauarbeiten für den Fußweg zur Gartenstadt Reitzenstein haben begonnen und sollen zum Schulstart fertig sein.

Foto: Weber

Ein neuer Fußweg zwischen dem Neubaugebiet Gartenstadt Reitzenstein und der Graf-Recke-Straße wird seit dem 29. Juni realisiert. Die wichtige Verbindung soll bis Montag, 10. August, also rechtzeitig zum Ende der Sommerferien, fertiggestellt sein. Die Baukosten werden rund 120.000 Euro betragen.

Der neue, rund zwei Meter breite Weg wird über das Schulgelände der Heinrich-Heine-Gesamtschule führen und zum Schulhof durch einen 1,8 Meter hohen, begrünten Stabgitterzaun getrennt werden. Er erhält eine Beleuchtung. Der Weg ist der Ersatz für einen Fußweg entlang der benachbarten Französischen Schule. Dieser war vor einem Jahr überraschend von der Französischen Schule aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, weil es dort unter anderem immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autos der Lehrer gekommen sein soll. So grenzt der Weg an den Lehrerparkplatz. Außerdem wollte der Schulverein im Winter nicht mehr auf eigene Kosten den Weg von Schnee und Eis befreien müssen und das schon gar nicht zu Zeiten, wenn die Schule wegen Ferien geschlossen ist,

Durch die Sperrung entstand aber ein Umweg von rund 500 Metern, der zudem an stark befahrenen Straßen entlang führt. Besonders Eltern zeigten sich betroffen, da dadurch der Schulweg ihrer Kinder länger und gefährlicher geworden ist. So war der gesperrte Fußweg eine wichtige Verbindung zu den beiden Kitas in der Gartenstadt sowie zur Grundschule und der Gesamtschule an der Graf-Recke-Straße. Die Proteste der Bürger und eine Unterschriftensammlung zeigten Wirkung. Die Stadt versprach die Schaffung des neuen Weges.

Bis dahin wurde der alte Weg wieder von der Französischen Schule geöffnet. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Freiwillige den Privatweg an Schultagen morgens sichern. Damit diese Übergangslösung schnell und unkompliziert funktioniert, hat Yassine Fakhouri, Besitzer des Rewe-Marktes in der Gartenstadt, zunächst die Kosten für zwei Sicherheitskräfte übernommen und später eigenes Personal für die Sicherung bereitgestellt. „Dass sich der Bau des Weges immer wieder verzögert hat, haben wir nicht verstanden. Wir sind aber froh, dass nun eine dauerhafte Lösung für diese wichtige Verbindung geschaffen wurde“, sagt Ferry Weber, Ortsvorsitzender der FDP im örtlichen Ortsverband. So sollte der Weg eigentlich schon im Herbst 2019 eröffnet werden. Die Planung unter anderem von Rettungswegen hatte dann aber doch länger gedauert.

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