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Schulewege in Düsseldorf Mörsenbroich werden nicht weiter gesichert

Schulwegsicherheit in Düsseldorf : Diskussion um sichere Schulwege

Die Mehrheit in der Bezirksvertretung 6 lehnt weitere Maßnahmen wie Zebrastreifen und Halteverbote an der Graf-Recke-Straße ab. Die chaotischen Situationen vor den Schulen würden durch Autos der Eltern verursacht.

Wenn es um die Sicherheit von Schulwegen geht, ziehen die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 eigentlich immer an einem Strang. Das war aber diesmal bei einem Antrag der Grünen nicht der Fall. Diese wollten erreichen, dass die Verwaltung sicherere Schulwege zur Heinrich-Heine-Gesamtschule und zur Französischen Schule, dem Lycée français, prüfen möge. Das sollte unter Beteiligung der Schulleiter und Schulleiterinnen noch vor der Sommerpause geschehen.

Insbesondere regten die Grünen die Einrichtung eines weiteren Zebrastreifens über die Graf-Recke-Straße im Bereich der beiden Schulen an und dessen Sicherung zu den morgendlichen Schulanfangszeiten durch Schülerlotsen. Zudem sollte die Einrichtung einer Hol- und Bringzone und die Ausweitung von Halteverbotszonen geprüft werden. Mit diesen Maßnahmen hofften die Grünen einer „Überlastung der vorhandenen Parkflächen und dem chaotischem Halten auf Straßen und Wegen“ entgegenwirken zu können.

Die anderen Fraktionen in der Bezirksvertretung wollten aber diesen Antrag nicht mittragen, der somit keine Mehrheit erhielt. „An diesem Thema sind wir schon ewig dran und haben bereits zahlreiche Verbesserungen erreicht und dort viel Geld investiert. So wurden zum Beispiel Querungshilfen und eine Umlaufschranke installiert. Soll jetzt etwa eine Verkehrsinsel für einen Zebrastreifen abgerissen werden?“, sagt Ralf Thoma (SPD). Er forderte das Gremium auf, diesen „sinnlosen Antrag“ abzulehnen.

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Das sah Ratsherr Marcus Münter (CDU) ähnlich, der vor allen Dingen die Unvernunft der Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis zur Schule fahren würden, als Hauptproblem ansieht, aber auch an der Straße abgestellte Campingwagen, welche die Sicht einschränken würden. „Natürlich bin ich für sichere Schulwege, aber die vorgeschlagenen Maßnahmen sind dort nicht zielführend“, sagt Münter.