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Neuer Verbindungsweg in Düsseldorf Mörsenbroich verzögert sich

Schulweg in Düsseldorf Mörsenbroich : Neuer Verbindungsweg in Mörsenbroich verzögert sich

Nach heftigen Protesten gegen die Schließung eines Weges zwischen Graf-Recke-Straße und der Gartenstadt Reitzenstein arbeitet die Verwaltung an einer alternativen Verbindung.

Ein neuer Fußweg zwischen dem Neubaugebiet Gartenstadt Reitzenstein und der Graf-Recke-Straße wird, wie von der Stadt zugesagt, realisiert. Allerdings geht das nicht so schnell, wie erhofft. So hat die Verwaltung auf RP-Anfrage mitgeteilt, dass mit dem Bau des Verbindungsweges erst nach den Herbstferien begonnen werden kann. Da sollte der Weg eigentlich schon fertig sein. „Bedauerlicherweise hat sich die Festlegung der Lage der Wegeführung verzögert, zumal bei der Festlegung unter anderem die betrieblichen Belange der Schule sowie die Randbedingungen der erforderlichen Rettungswege der Feuerwehr berücksichtigt werden müssen“, sagt die Verwaltung. Man würde aber mit Hochdruck an einer Lösung arbeiten.

Der Fußweg entlang der Französischen Schule ist eine sehr beliebte Verbindungsstrecke. Er war nach den Sommerferien von der Schule aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, weil es dort unter anderem zu gefährlichen Situationen zwischen Fußgängern und Radfahrern sowie Autos der Lehrer gekommen sei. Durch die Sperrung entstand ein Umweg von rund 500 Metern, der zudem an stark befahrenen Straßen entlangführt. Besonders Eltern zeigten sich betroffen, da dadurch der Schulweg ihrer Kinder bedeutend länger und gefährlicher würde. Proteste zeigten Wirkung. Die Stadt und Oberbürgermeister Thomas Geisel versprachen die Schaffung eines neuen Weges.

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Bis dahin wurde der alte Weg wieder geöffnet. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Freiwillige den Privatweg an Schultagen morgens sichern. Damit diese Übergangslösung schnell und unkompliziert funktioniert, hat Yassine Fakhouri, Besitzer des Rewe-Marktes in der Gartenstadt, die Kosten für zwei Sicherheitskräfte übernommen. „Herr Fakhouri hat nun zugesichert, die Sicherung nach den Ferien durch eigenes Personal fortzusetzen. Es ist ärgerlich, dass ihm dafür zusätzliche Kosten entstehen, weil die Zusagen nicht eingehalten werden“, sagt Ferry Weber, Ortsvorsitzender der FDP.